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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2011/27_bwb/index.html, Stand 17. Jan. 2017

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Ausstellungseröffnung in Bad Wildbad

„Aufbruch“ nennt sich die in der vergangenen Woche in der Landesakademie eröffnete Ausstellung mit Holzschnitten von Hansjörg Noe. Der 69jährige Künstler kommt aus Lörrach, war „Volksschullehrer,“ dann Lehrerausbilder an den Päd. Hochschulen Lörrach und Freiburg und schließlich bis 2005 Leiter des Staatl. Schulamts Lörrach. Als Autodidakt ist er bereits seit vier Jahrzehnten künstlerisch tätig und hat seinen Schwerpunkt in Holz- und Linolschnitten. Seine Themen sind biblischer, religiöser und politischer Art, aber er liebt auch florale Motive, Landschaften und Hausportraits. Außerdem malt er großformatige Bilder in Acryl, Kreide und Ölpastell.

Nach einer musikalischen Einleitung durch Uta Hennig, ebenfalls mit dem Titel „Aufbruch,“ begrüßte Helmut Nagel, Leiter der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, die Besucher der Vernissage und stellte den Künstler vor.

Vorschau
Foto: Dr. Manfred Saller, Hansjörg Noe und Helmut Nagel.

Eine Einführung in die Kunst von Hansjörg Noe vermittelte Dr. Manfred Saller, der seit vielen Jahren mit der Landesakademie als Referatsleiter für Lehrerfortbildung im Kultusministerium verbunden ist, später war er Präsident des Oberschulamts Tübingen. Saller wies darauf hin, dass sich Noe dem Holzschnitt als einer sehr alten Technik verschrieben habe, die bereits zu Dürers Zeit in großer Blüte stand. Im 19. Jahrhundert wurde sie wiederbelebt und vor allem dann im Expressionismus genutzt. Saller: „Noe gelingt es, Reihungen zu machen und damit einen Spannungsbogen mit vielen Darstellungen zu schaffen.“

Noes Themen dazu sind u. a. „Totentanz,“ „Engel,“ „Schöpfung“ oder „Vergänglichkeit.“ Daneben sind seine floralen Darstellungen besonders auffallend. Noe macht seine Drucke selbst, Handabzüge auf Japanpapier und auf  Zeitungen, deren Text oder Bild zu seinem Thema passen. Tsunami, Fukushima, Atomausstieg, Magersucht sind aktuelle Bezüge, die sich in seinen Holzschnitten spiegeln. Bisweilen ist es sozusagen „Erfinderfreude,“ denn die „Kunst findet überall Nahrung.“ Der Lörracher Holzschneider lässt sich nicht in eine künstlerische Richtung festlegen.

Als Dankeschön überreichte Noe einen Holzschnitt mit Druckstock der Landesakademie an Helmut Nagel, der sich über dieses Geschenk für die Landesakademie sehr freute.

Bei einem Rundgang, der von Hansjörg Noe geführt wurde, hatten die Besucher die Möglichkeit, durch seine Erklärungen sich mit der Thematik seiner Holzschnitte tiefer und intensiver zu beschäftigen, was höchst interessant und eindrucksvoll war.

Den Abschluss des offiziellen Teils machte nochmals Uta Hennig mit der Eigenkomposition „Im Angesicht.“ Wie anschließend zu erfahren war, ist Uta Hennig Kunsttherapeutin und hat als künstlerische Autodidaktin an der Int. Hochschule, die bis vor wenigen Monaten in der Landesakademie beheimatet war, mehrere Jahre lang regelmäßig Kurse besucht.

Die Ausstellung ist bis 13. April 2012 an Schultagen von 8 h bis 17 h in der Landesakademie zu besichtigen.

Text und Foto: Götz Bechtle

 

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Letzte Änderung: 09.12.2011