Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2012/26_bwb/, Stand 22. May. 2013
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Unter dem Titel "Die Rolle der Lehrer für die Prävention von Gewalt" veranstaltete der Europarat ein einwöchiges Seminar an der Landesakademie Bad Wildbad. Es war bereits das 134. Mal, dass sich der Europarat zur Durchführung derartiger Seminare an die Landesakademie wendet. Das zentrale Anliegen lautete diesmal: Gewalt vermeiden - Convivencia erzeugen. Unter deutsch-italienisch-bulgarischer Lehrgangsleitung erarbeiteten 27 Lehrer und Lehrerinnen aus elf europäischen Ländern Antworten auf die Frage, wie man zu einem guten Miteinander im Schulleben - Convivencia - findet.
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Bürgermeister Klaus Mack bei seinem Besuch des 134. Europäischen Seminars |
Bürgermeister Klaus Mack hieß die Teilnehmer herzlich in Bad Wildbad willkommen und stellte ihnen die Stadt mit ihren Bürgern vor. Während des von Götz Bechtle geführten Stadtrundganges zeigten sich die ausländischen Gäste höchst angetan von der Perle an der Enz. "Ein wunderschöner Ort mit sehr viel Charme" so Julian Desirest aus Frankreich. "Und die Ruhe hier ist überaus wohltuend" meint Cinzia Colaiuda aus Italien.

Teilnehmer/innen aus elf Nationen: Belarus, Bulgarien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Ungarn. Ganz rechts im Bild: Josef Huber vom Europarat in Straßburg

Eine Teilnehmerin aus Minsk und ihre Kollegin aus Frankreich überlegen Wege aus der Gewalt
Dieser Lehrgang wird wohl der letzte seiner Art gewesen sein, der in der bisherigen Form durchgeführt wurde. Denn mittlerweile entwickelt Josef Huber vom Europarat in Straßburg in Zusammenarbeit mit der Landesakademie ein völlig neues Lehrgangskonzept, welches erstmalig im kommenden Sommer durchgeführt werden soll. Geplant ist eine acht bis zehntägige 'Summer School', in die phasenweise auch die Bad Wildbader Öffentlichkeit eingebunden werden soll. Annähernd 100 internationale Teilnehmer und Teilnehmerinnen sowie weitere temporäre Gäste werden sich in vielfältiger Weise in drei verschiedenen Sprachen mit der Thematik des Interkulturellen Lernens auseinandersetzen können.

Teilnehmer bei einer Gruppenaktivität
Veränderungen gibt es übrigens auch in personeller Hinsicht: Die Seminare des Europarats an der Landesakademie, die bislang von Bärbel Bauer organisiert wurden, ressortieren seit diesem Herbst bei ihrer Nachfolgerin, Akademiereferentin Karin Steimle-Rohde.
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