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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2013/14_ess/, Stand 27. Aug. 2016

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Neue Wege in der Bildungszusammenarbeit


Die Landesakademie Esslingen und das Changzhou Sino-German Teaching Training Center kooperieren bei der Berufsausbildung im Bereich Metalltechnik

Unterzeichnung

Auf gute Zusammenarbeit: Elisabeth Moser, Direktorin des Esslinger Standorts der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, und Professor Xiaobo Xu, der Leiter des Changzhou Sino-German Teaching Training Centers.

Gemeinsam besser unterrichten. Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung am Freitag, 11. Oktober, in Changzhou beginnt eine neue Phase in der baden-württembergisch-chinesischen Bildungszusammenarbeit. In den kommenden vier Jahren werden zwölf Experten aus Beruflichen Schulen des Landes Baden-Württemberg unter Leitung des Esslinger Standorts der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen an vier chinesischen beruflichen Schulen den Unterricht im Bereich Metalltechnik weiterentwickeln. Beteiligt sind auf chinesischer Seite das Zhejiang Institute of Mechanical & Electrical Engineering, das Shaanxi Politechnic Institute, das Changzhou Institute of Mechatronic Technology sowie Shandong Polytechnic. Diese Schulen arbeiten bereits seit 2010 intensiv und erfolgreich mit Experten aus Baden-Württemberg zusammen. Große Teile der Zusammenarbeit werden in der Changzhou Science and Education Town, einem großen beruflichen Bildungszentrum, stattfinden. Hierfür wurde im September 2013 eigens das Deutsch-Chinesische Trainingszentrum für Lehrerinnen und Lehrer in Changzhou (Sino-German Teaching Training Center) gegründet, das die Aktivitäten in China koordiniert. Die Leitung des Zentrums übernimmt Professor Xiaobo Xu.

Parteisekretär Professor Xiaobo Xu zusammen mit Gerda Windey
Gerda Windey vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg freut sich mit Parteisekretär Guanghui Xu über das neugegründete deutsch-chinesische Trainingszentrum für Lehrerinnen und Lehrer in Changzhou.

"Dieses Projekt ist die Chance für eine langjährige und intensive Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren werden. Denn beide Seiten wissen: Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt im Klassenzimmer", freute sich Ministerialdirigentin Gerda Windey, als Abteilungsleiterin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg auch für den Bereich "Internationale Angelegenheiten" zuständig, bei der feierlichen Unterzeichnungszeremonie in Changzhou.
Die Direktorin des Esslinger Standorts der Landesakademie, der für die berufliche Bildung zuständig ist, umriss die Rahmenbedingungen und Zielsetzungen des Projekts: "Es wird eine ganz neue Qualität der Zusammenarbeit sein, denn die Schulen arbeiten mit den deutschen Experten über drei Jahre intensiv an einer handlungsorientierten Unterrichtskonzeption, die in vier Pilotklassen im Bereich Metalltechnik an den Colleges in China erprobt wird. Neu ist auch, dass die Experten nach Möglichkeiten suchen, auch duale Elemente, also Praxisphasen in Zusammenarbeit mit Unternehmen, in die Ausbildung einzufügen", so Elisabeth Moser.

Geleitet wird das baden-württembergische Expertenteam von Thomas Hug, Abteilungsleiter an der Gewerblichen Schule Horb, der als erfahrener Fortbildner seit vielen Jahren Trainings für Lehrkräfte in Deutschland und auch in China durchführt.

Team Hangzhou
Gemeinsam für besseren Berufsschulunterricht: Karl-Otto Döbber (Zweiter von links), Direktor des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (Berufliche Schulen) berät das Expertenteam, das von Fortbildner Thomas Hug, Abteilungsleiter an der Gewerblichen Schule Horb und Leiter des baden-württembergischen Expertenteams, Karl-Otto Döbber (Zweiter von rechts), Direktor des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (Berufliche Schulen) und Jia Zhu (rechts), der das Projekt für die Landesakademie vor Ort koordiniert. In der Mitte ist Ping Guan zu sehen, Schulleiter des Zhejiang Institute of Mechanical and Electrical Engineering.

"Unser Ziel ist, von der Vermittlung der Informationsfülle hin zu einem handlungsorientierten Unterricht zu kommen, bei dem die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen und so viel wie möglich selbst erarbeiten", erklärt Thomas Hug zum Paradigmenwechsel in Sachen Berufsschulunterricht, bei dem er seine chinesischen Kolleginnen und Kollegen unterstützen will. Hug ging in seiner Ansprache auch auf die Vorteile ein, die die deutschen Lehrkräfte, die am Projekt mitarbeiten, für sich verbuchen können: "Das ist für die deutschen Lehrerinnen und Lehrer eine wichtige Auslandserfahrung, die sich ja wieder in ihren Unterricht in Deutschland einbringen."

Und auch Parteisekretär Guanghui Xu, für die berufliche Bildung in Changzhou zuständig, freute sich über die Zusammenarbeit mit der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen: "Das Projekt bietet unseren Schulen neue Perspektiven und ist ein wichtiger Beitrag zur Freundschaft zwischen China und Deutschland."

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Letzte Änderung: 22.10.2013