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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2014/05_ess/, Stand 17. Jan. 2017

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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"OES ist eine eingeführte Marke für Schulentwicklung."


Bundesweite Fachtagung Schul- und Qualitätsentwicklung an Schulen.
Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol in intensivem Austausch.

Zwei Tage lang stand am 22. und 23. Mai 2014 am Esslinger Standort der Landesakademie bei der bundesweiten Fachtagung "Schul- und Qualitätsentwicklung an beruflichen Schulen - Aktuelle Fragen zu Wirkung und Nachhaltigkeit" die Schulentwicklungsberatung im Mittelpunkt des Interesses.

Susanne Thimet

Ministerialrätin Susanne Thimet führte in die Tagung ein, die von ihrem Referat organisiert wurde.

Über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie der Schweiz, aus Österreich und Südtirol beschäftigten sich intensiv in Vorträgen, Foren und Workshops mit diesem Thema. Aus Baden-Württemberg waren 45 Fachberaterinnen und Fachberater Schulentwicklung mit dabei, die auch die Workshops am zweiten Tagungstag vorbereitet und geleitet haben. Teilgenommen haben ferner auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulverwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen und Beratungsinstitutionen.

Dr Jörg Schmidt

Ministerialdirektor Dr. Jörg Schmidt lobte in seinem Grußwort die Innovationskraft der beruflichen Schulen in Baden-Württemberg.

"Dies ist die erste Veranstaltung dieser Art überhaupt und sie bietet eine sehr gute Gelegenheit sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Ich bin stolz, dass wir so viele namhafte Referenten gewinnen konnten", freute sich Ministerialdirektor Dr. Jörg Schmidt vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in seinem Grußwort über die innovative Tagung. Schmidt betonte die Bedeutung einer guten Schulentwicklungsberatung, die ein wichtiger Garant für die international anerkannte Leistungsfähigkeit der beruflichen Schulen in Deutschland sei. Und das baden-württembergische OES, so Schmidt, sei seit Jahren eine eingeführte Marke für Schulentwicklung an den Schulen. "Danke, dass Sie sich als Experten für Veränderungsprozesse immer wieder neu auf den Weg machen. Sie tragen eine große Verantwortung für die Weiterentwicklung unserer beruflichen Schulen", so Schmidt mit Blick auf baden-württembergischen Fachberaterinnen und Fachberatern für Schulentwicklung.

Prof Dieter Euler

Professor Dieter Euler von der Universität St. Gallen bei seinem Einführungsvortrag.

Dr. Dieter Euler, Professor für Wirtschaftspädagogik an der Universität St. Gallen, hielt den Einführungsvortrag und gab einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Rahmenbedingungen für das Gelingen einer nachhaltigen Schul- und Qualitätsentwicklung. Sein Fazit: "Ungeachtet aller Schwierigkeiten und Rückschläge ist Schulentwicklung immer lohnend."

Großes Interesse fand in den Tagungspausen die Ausstellung der verschiedenen Bundesländer, die auf zahlreichen Plakaten ihre Ansätze in Sachen Schulentwicklung im Foyer präsentierten. Immer wieder gaben die Darstellungen Anlass zu intensiven Gesprächen und vertieftem Austausch über verschieden Aspekte der Schulentwicklungsberatung.

Am Donnerstagnachmittag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit zur Information und zum Austausch in insgesamt elf Foren. Die Themen reichten von einem "Bericht über Nachhaltigkeit in der Schulentwicklung in Schleswig-Holstein"  über das "Auditierungskonzept ISO 29990", das am Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Berufliche Schulen) in Karlsruhe im Einsatz ist, bis hin zu "Netzwerken und Wissensmanagement für die Schulentwicklung in Oberfranken" oder "Leitbild und Schulprogramm als Elemente nachhaltiger Schulentwicklung", vorgestellt von Verena Zwerger-Bonell vom Pädagogischen Beratungszentrum Bozen.

Plenum_karten

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion wurde das Plenum aktiv mit einbezogen.

Der Freitagvormittag bot dann Gelegenheit zwei Beratungskonzepte aus der Schweiz (IQES) und aus Österreich (COOL) anhand von Vorträgen näher kennen zu lernen. Raum zur intensiven Zusammenarbeit und zum vertieften Austausch boten im Anschluss fünf Workshops, die sich beispielsweise mit Wirkung und Nachhaltigkeit von Beratungsangeboten zur Unterstützung der Schulentwicklung, der Rollengestaltung der Beraterinnen und Berater oder auch deren nachhaltiger Qualifizierung und Weiterbildung beschäftigten.

ccool_neuhauser

Georg Neuhauser vom Impulszentrum für Cooperatives Offenes Lernen in Steyr stellte das Konzept cool vor.

Den Abschluss der Tagung bildete eine interaktive Podiumskonferenz, die auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Podium mit einbezog. Moderiert von Sabine Kurz, Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit der Hansestadt Bremen, diskutierten Susanne Thimet (Ministerialrätin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg,  Marlies Kennerknecht vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München, Stephan Jansen, Leiter des Landesseminars Berufliche Bildung Schleswig-Holstein, Manfred Runge, Rektor der Berufsbildenden Schule Verden und Peter Wilhelm, Fachberater Schulentwicklung am RP Karlsruhe und Vorsitzender des Fachverbands Schulentwicklung Baden-Württemberg anhand von vier Thesen zur Schulentwicklung. Beim Abschlussfeedback zur Tagung zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert. "Ich habe viele Impulse zur Weiterentwicklung bekommen. Sehr hilfreich ist auch immer der Blick von außen", bilanziert Albert Hagel, Fachberater Schulentwicklung beim Regierungspräsidium Tübingen. Und auch die Gäste aus den anderen Bundesländern reisten, so die einhellige Meinung, mit vielen Anregungen wieder nach Hause. Und auch die Akademie Esslingen bekam ein dickes Lob, beispielsweise von Kerstin Duerst vom Landesinstitut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern: "Ein wunderschönes Haus mit einem sehr engagierten und freundlichen Team."

Podiumsdiskussion

Diskussion über Ländergrenzen hinweg: Moderiert von Sabine Kurz, Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit der Hansestadt Bremen (Mitte), diskutierten (von links) Marlies Kennerknecht vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München, Stephan Jansen, Landesseminar Berufliche Bildung Schleswig-Holstein, Manfred Runge, Rektor der Berufsbildenden Schule Verden, Susanne Thimet (Ministerialrätin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und Peter Wilhelm, Fachberater Schulentwicklung am RP Karlsruhe und Vorsitzender des Fachverbands Schulentwicklung Baden-Württemberg zu verschiedenen Aspekten der Schulentwicklung.

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Letzte Änderung: 03.06.2014