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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2014/09_ess/, Stand 17. Jan. 2017

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Gemeinsam für Nachhaltigkeit in der Bildung


Erste große Jahreskonferenz des Donauraum-Comenius-Projekts "eSchool4S" in Esslingen

Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit in der Bildung - So lässt sich die Zielrichtung des Donauraum- Projekts "eSchool4S" auf den Punkt bringen. Im Rahmen des Comenius-Projekts, das von 2014 bis 2016 läuft, arbeiten zehn Bildungspartner aus den Donauraum-Ländern Deutschland (Baden-Württemberg), Österreich, Ungarn, Slowakei, Kroatien, Serbien, Bulgarien und Rumänien daran, eine länderübergreifende E-Learning- und Kooperationsplattform für gemeinsames Lernen mit Bezug auf Themen der nachhaltigen Entwicklung zu erstellen. Diese soll helfen, die Rolle von Nachhaltigkeit und die Umsetzung von EU-Strategien in den Lehrplänen der Projektpartner zu stärken. "Im Rahmen des Projekts entstehen auch fächerübergreifende, interaktive und webbasierte Lehr- und Lernkonzepte, an welchen alle Beteiligen mitarbeiten können. erklärten die beiden Tagungsorganisatorinnen Brigitte Hertlein-Puchta und Christiane Spies von der Landesakademie.

E-School for Sustainability in the Danube Region (eSchool4S)

Projekt im Rahmen des EU-Programms "Lifelong Learning Programme" (LLP), Comenius-Multilaterale Netzwerke


Beteiligte: 10 Bildungspartner aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Slowakei, Kroatien, Serbien, Bulgarien und Rumänien
Projektlaufzeit: 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2016
Projektleitung: Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Stuttgart
Präsenz im Internet: externer Link http://eschool4s.eu
Spies_Hertlein-Puchta

Die Tagungsorganisatorinnen Brigitte Hertlein-Puchta und Christiane Spies von der Landesakademie

Durch ein länderübergreifendes gemeinsames Lernen sollen Schülerinnen und Schüler erfahren, welchen Beitrag sie zur nachhaltigen Entwicklung leisten können und welche Chancen und Herausforderungen dies mit sich bringt.

Die erste große Jahreskonferenz am 27. Oktober 2014 in Esslingen mit insgesamt 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmern diente vor allem dazu, die Ergebnisse der Bestandsaufnahme bezüglich der Implementierung von Nachhaltigkeitsthemen im Bildungssystem der jeweiligen Projektpartner vorzustellen. Dabei gingen die Referentinnen und Referenten auf die verschiedenen Schulsysteme ein, aber auch auf die IT-Ausstattung der Schulen oder die Organisation der Lehrerausbildung.

"Alle Partner haben hervorragende Voraussetzungen für die Umsetzung der ESD (Education for Sustainable Development)", freute sich Doris Thurau, Leiterin des GIZ-Regionalbüros Bayern und Baden-Württemberg, in ihrer Ansprache.

Ministerialrätin Aichholz
Ministerialrätin Doris Aichholz
 
Dr. Hoffmann
Dr. Thomas Hoffmann
 
Workshop 2
Workshops zu den Themen "ICT - Working with Moodle" und "European Good Practice of ESD"

Ministerialrätin Doris Aichholz, Leiterin des Referats "Europa, überregionale und internationale Angelegenheiten, Bundesrat" beim Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, hob in ihrem Grußwort die Wichtigkeit des Projekts hervor: "eSchools4S bringt Entscheidungsträger, Bildungsplaner, Lehrerfortbildungseinrichtungen, Universitäten, Schulen, Schülerinnen und Schüler, Nichtregierungsorganisationen und Bildungsexperten aus den Donauraum-Ländern zusammen und ist damit ein Projekt mit enormem Potential."

Dr. Thomas Hoffmann vom Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Berufliche Schulen) in Karlsruhe stellte in seinem Vortrag dar, wie das Thema Nachhaltigkeit in den Schulen in Baden-Württemberg implementiert wurde.

Danach präsentierte Dr. Danijela Petrovic von der Universität Belgrad die wichtigsten Ergebnisse der Bestandsaufnahme hinsichtlich der Implementierung von Nachhaltigkeit in den Bildungssystemen der Donauraum-Region.

Daran schloss sich eine Podiumsdiskussion zum Thema "ESD between Europe, the Danube Region and the UNESCO Decade" an, moderiert von Gabriela Pico Gamboa, der Projektkoordinatorin des GIZ-Büros Baden-Württemberg.

Am Nachmittag konnten sich die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer in zwei Workshops zu den Themen "ICT - Working with Moodle" und "European Good Practice of ESD" informieren und ihre bisherigen Erfahrungen austauschen.

"Es ist so wertvoll, von den Erfahrungen der anderen Projektpartner zu lernen", freute sich Lavinia Andrei von der TERRA Mileniul III Foundation aus Rumänien am Rande der Tagung.

Und auch die beiden Organisatorinnen der ersten Jahreskonferenz, Brigitte Hertlein-Puchta und Christiane Spies, zogen am Ende des Tages eine positive Bilanz.

In den kommenden Monaten werden nun von den Projektpartnern Lehrmaterialien für verschiedene Themenbereiche vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit zusammengestellt und in die Lernplattform Moodle passend für die jeweiligen Unterrichtsfächer aufbereitet und eingearbeitet.  

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Letzte Änderung: 07.11.2014