Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/co/standort/kulturprogramm/kumpf/index.html, Stand 26. May. 2012
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| Jazzgrößen der Welt | ||
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| Hans Kumpf | ||
Hans Kumpf,
1951 geboren in Stuttgart, ist Klarinettist, Autor musikwissenschaftlicher wie auch journalistischer Beiträge und Fotograf.
Nach
dem Musikabitur studierte Kumpf zunächst bei Helmut Lachenmann an der
Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und besuchte in Darmstadt die
Internationalen Kurse für Neue Musik; daneben absolvierte er auch
Jazzkurse in Remscheid, bei Erwin Lehn, Albert Mangelsdorff und Johnny
Griffin.
1972 stellte er sich beim Deutschen Jazzfestival in
Frankfurt mit der Gruppe AK Musick vor. 1975 holte ihn Wolfgang Dauner
zu einer Produktion der von diesem geleiteten Radio Jazz Group
Stuttgart mit Louis Moholo und Irène Schweizer.
1976 brachte er
eine Duoplatte mit Perry Robinson heraus und spielte mit Theo
Jörgensmanns Projekt Clarinet Contrast. Anschließend musizierte er mit
John Fischer, in Moskau, Zürich und Le Mans.
1979 trat er in New
York City mit Perry Robinson auf. Er besuchte seit 1980 wiederholt
Russland, wo er mit Avantgardemusikern zusammenarbeitete. Auch
arbeitete er mit Harry Tavitian und Jürg Solothurnmann zusammen. Mit
dem Jugendjazzorchester Baden-Württemberg war er 1990 in Indonesien.
Neben
Soloauftritten arbeitet er mit den Bassisten Jan Jankeje und Vitold
Rek. Mit seiner Frau Katarzyna Kumpf veranstaltet er auch Jazz &
Lyrik-Konzerte mit polnischer Poesie.
Kumpf analysierte in einem
1976 erschienenen Buch das Verhältnis von postserieller Musik und Free
Jazz (2. Aufl. 1981) und veröffentlichte auch mehrere Zustandsanalysen
in Jazzforschung. Er schreibt regelmäßig für Zeitschriften wie das Jazz
Podium und ist auch als Jazzfotograf hervorgetreten.

Jazz Collage (© Hans Kumpf)