Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/co/standort/kulturprogramm/kunst/, Stand 26. May. 2012
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Die Landesakademie zeigt derzeit eine Auswahl der Holzschnitte von Klaus Herzer aus dieser Zeit im Speisesaal.
1932 geboren in Göppingen
1932-1947 Kindheit und Jugend in Bad Waldsee
1947-1957 Lehrerausbildung in Saulgau, Weingarten und Esslingen (Werklehrerausbildung)
1955-1984 als Lehrer tätig
ab 1971 werden Holz- und Metalldrucke, sowie Monotypien Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit
seit 1967 wohnhaft in Mössingen Kreis Tübingen
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| Klaus Herzer | ||
1992 Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Mössingen
In
den 70er-Jahren stand bei Klaus Herzer die konstruktive Zeichenform im
Vordergrund, die er dann durch das abstrahierte Landschaftsbild der
Schwäbischen Alb ablöste. Er gilt - von der Malerei kommend - als
malerischer Mentor der holz-schnittgefassten Landschaft. In weiteren
Schaffensperioden entwickelt er eine Stilrichtung, die zwischen
konkreter und informeller Kunst ihren bildnerischen Ausdruck findet.
Ende
der 70er und Anfang der 80er Jahre weilt Klaus Herzer häufig als
Referent und Mitglied mehrerer Lehrplankommissionen auf der Comburg und
gestaltet 1985 eine Einzelausstellung. Durch eine großzügige Schenkung
vermacht er der Landesakademie 30 Holzschnitte.
Im Jahr 2000
machen Klaus und Renate Herzer der Stadt Mössingen das Angebot einer
Stiftung, die einen Großteil des künstlerischen Werks des
Holzschneiders umfasst.
Die Stadt Mössingen schafft 2001
im alten Rathaus in Mössingen-Öschingen die baulichen Voraussetzungen
für ein Museum und unterhält es auf Dauer. Klaus und Renate Herzer
bereiten das Haus inhaltlich auf und richten die Räume ein. Das
Ergebnis ist ein lebendiges Holzschnittmuseum, das im November 2011
sein zehnjähriges Bestehen feiert.