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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/co/standort/kulturprogramm/kunst/, Stand 26. May. 2012

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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HOLZSCHNITTE von KLAUS HERZER
Ausstellung im Speisesaal der Landesakademie Comburg

Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre war Klaus Herzer häufig als Referent und Mitglied mehrerer Lehrplankommissionen auf der Comburg und gestaltete 1985 eine Einzelausstellung in der Neuen Dekanei. Durch eine großzügige Schenkung vermachte er der Landesakademie 30 Holzschnitte.

Holzschnitte
Die Landesakademie zeigt derzeit eine Auswahl der Holzschnitte von Klaus Herzer aus dieser Zeit im Speisesaal.

Lebensdaten  des Künstlers:

1932 geboren in Göppingen
1932-1947 Kindheit und Jugend in Bad Waldsee
1947-1957 Lehrerausbildung in Saulgau, Weingarten und Esslingen (Werklehrerausbildung)
1955-1984 als Lehrer tätig

ab 1971 werden Holz- und Metalldrucke, sowie Monotypien Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit
seit 1967 wohnhaft in Mössingen Kreis Tübingen

Klaus Herzer
 
Klaus Herzer

 

1992 Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Mössingen

In den 70er-Jahren stand bei Klaus Herzer die konstruktive Zeichenform im Vordergrund, die er dann durch das abstrahierte Landschaftsbild der Schwäbischen Alb ablöste. Er gilt - von der Malerei kommend - als malerischer Mentor der holz-schnittgefassten Landschaft. In weiteren Schaffensperioden entwickelt er eine Stilrichtung, die zwischen konkreter und informeller Kunst ihren bildnerischen Ausdruck findet.

Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre weilt Klaus Herzer häufig als Referent und Mitglied mehrerer Lehrplankommissionen auf der Comburg und gestaltet 1985 eine Einzelausstellung. Durch eine großzügige Schenkung vermacht er der Landesakademie 30 Holzschnitte.

Im Jahr 2000 machen Klaus und Renate Herzer der Stadt Mössingen das Angebot einer Stiftung, die einen Großteil des künstlerischen Werks des Holzschneiders umfasst.

Die Stadt Mössingen schafft 2001 im alten Rathaus in Mössingen-Öschingen die baulichen Voraussetzungen für ein Museum und unterhält es auf Dauer. Klaus und Renate Herzer bereiten das Haus inhaltlich auf und richten die Räume ein. Das Ergebnis ist ein lebendiges Holzschnittmuseum, das im November 2011 sein zehnjähriges Bestehen feiert.

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Letzte Änderung: 19.09.2011