Cloud Computing: Das Netz ist der Computer
Vorteile des Cloud Computing
- Die Anwender brauchen lediglich ein einfaches Gerät mit einem schlanken und unkomplizierten Betriebssystem.
- Sie müssen sich nicht um die Installation von Software auf ihren Computern (und anderen Geräten) kümmern; Aktualisierungen erfolgen automatisch im Netz, was auch bedeutet, dass alle Benutzer immer mit der gleichen Version der Software arbeiten.
- Cloud Computing erleichtert die Kooperation zwischen Anwendern und ermöglicht das gemeinsame Erstellen, Bearbeiten und Austauschen von Dokumenten.
- Die Daten der Anwender sind bei einem Anbieter im Netz unter technischen Aspekten meist sicherer aufgehoben als auf der lokalen Festplatte.
Nachteile und Probleme des Cloud Computing
- Ohne einen schnellen und zuverlässigen Breitbandzugang zum Internet macht Cloud Computing keinen Sinn.
- Cloud Computing funktioniert bei einem Ausfall der Internetverbindung nicht oder nur mit Einschränkungen.
- Viele Aspekte des Datenschutzes sind noch nicht geklärt. Die Anwender vertrauen, solange es sich nicht um eine
private
Cloud handelt, ihre Daten einem oder mehreren Dienstleistern in der Cloud an. Es wird befürchtet, dass marktbeherrschende Anbieter wie z.B. Google die Kontrolle über die Daten der Benutzer bekommen und sie für eigene Zwecke missbrauchen könnten.
- Office-Lösungen im Internet bieten momentan häufig nur die wichtigsten
Funktionen, so dass auf zusätzlich lokal installierte Software oft noch
nicht verzichtet werden kann.
- Im Internet erreichbare Clouds können Angriffen ausgesetzt sein und
bei der Nutzung schlecht gewarteter Clients (z.B. in einem
Internet-Café) können die Passwörter mittels Trojaner oder Keylogger
kompromittiert werden.
- Die Nutzer müssen ein weiteres Passwort verwalten.

Cloud Computing in Plain English
Kurzes Video zum Thema Cloud Computing
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