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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/netz/lpi/, Stand 3. Dec. 2016

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Linux Zertifizierung (LPI)

LPI Banner

Das Linux Professional Institute (LPI) ist eine nicht-kommerzielle Einrichtung, die sich der Verbreitung einer distributions-übergreifenden Linux-Zertifizierung verschrieben hat (Gründung 1998, Kanada, Toronto). LPI bietet gegenwärtig eine dreistufige Zertifizierung für Linux-Systemadministratoren an, das LPIC-Programm. LPI Logo

LPI Approved Academic Partner Program

Das LPI bietet ein standardisiertes, multinationales und weltweit führendes Programm („LPI Approved Training Partner Program“, kurz „LPI ATP“), welches mehrere Stufen individueller Linux Fachkenntnisse durch die Absolvierung von Prüfungen zertifiziert.

Für „non-profit“ Schulungsanbieter, die Kurse und Ausbildungsgänge im Bereich Linux und Open Source bereitstellen, gibt es ein besonderes Partnerprogramm: LPI bietet diesen Einrichtungen eine Partnerschaft im Rahmen seines „LPI Approved Academic Partner Program“ (LPI-AAP) an. In Betracht kommen hierfür beispielsweise Universitäten, öffentliche Schulen und gemeinnützige Organisationen. lpilogo

Die Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen ist seit 2006 ebenfalls als LPI-AAP registriert.

Das LPI-AAP-Programm erlaubt Schulen, Hochschulen und anderen nicht kommerziellen Schulungsanbietern verbilligten Zugriff auf Prüfungen und zertifizierte Schulungsunterlagen. Alle LPI-AAP Partner arbeiten ausschließlich mit LPI-zertifizierten Trainern und Trainingsmaterialien.

Linux LPIC-1 Zertifizierung – Die Junior Level Administration

Für die Teilnahme an den Junior Level Administration Kursen sind gute Grundkenntnisse in Linux von Vorteil. Ideal sind praktische Erfahrungen mit dem System (und nicht lediglich gute Kenntnisse der Fachliteratur). 

Prüfungen

Für die Junior Level Administration (LPIC-1) müssen die Prüfungen 101 und 102 bestanden werden. Die Tests finden entweder unter persönlicher Aufsicht oder durch Kameras überwacht an einem PC statt. Innerhalb von 90 Minuten müssen etwa 70 Fragen am Bildschirm oder auf Papierbögen beantwortet werden. Das sind in der Mehrzahl Single- oder Multiple-Choice-Fragen, gelegentlich sind auch Pfade oder Programmnamen gefragt.

Das LPI gewichtet die Sachgebiete unterschiedlich, was sich in der Anzahl der Fragen pro Thema niederschlägt. Diese kommen zufallsgesteuert aus einem mehrere tausend Fragen umfassenden Pool, den die Mitarbeiter des LPI kontinuierlich aktualisieren. Prüfungen werden auch evaluiert, d.h. es werden beispielsweise Fragen, die „gute Prüflinge“ häufig falsch beantwortet haben aus den Tests genommen, denn sie waren offenbar nicht eindeutig.

Die dreistufigen LPI-Zertifikate LPIC-1, LPIC-2 und LPIC-3 bescheinigen jeweils eine bestimmte Qualifikation und belegen das Linux-Wissens des Absolventen. Die distributionsübergreifenden Linux-Zertifizierungen des LPI haben international einen guten Ruf und sind zudem anerkannter Standard bei vielen Firmen. Anwender, die bisher gewohnt waren ihr System per Mausklicks auf einer grafischen Oberfläche zu erstellen, müssen von Grund auf lernen, ein System ohne diese Hilfsmittel zu administrieren.

Das LPI-Projekt ist als kontinuierlicher Prozess zu verstehen, an dem sich Community-Teilnehmer beteiligen dürfen und sollen. Für interessierte Mitgliedern besteht die Möglichkeit via Mailingliste neue Prüfungsfragen einzureichen oder vorhandene zum Löschen vorzuschlagen.

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Letzte Änderung: 09.12.2013