Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/netz/lpi/2fortbildung.htm, Stand 15. Mar. 2010
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Entwicklung und Angebote für Schulen (BW)
Die erste Ausschreibung zu einer LPIC-1 Zertifizierung erfolgte 2005, deren Umsetzung durch das Regierungspräsidium Stuttgart im Jahr 2006: 12 LFB-Tage an 3 Schulen, Abschluss mit Zertifizierung auf öffentlichen Linux-Veranstaltungen.
Die zweite Runde lief über die Landesakademie, die bereits 2007 LPI Approved Academic Partner war und den Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine optimale Fortbildungssumgebung bietet. Die momentane Konzeption: Pro LPIC Teil jeweils fünf Fortbildungstage und ein Prüfungstag ( = 3 x 2 Präsenztage, pro Schulhalbjahr). Die dritte Runde läuft seit 2008 und für 2009 ist die vierte Runde bereits eingeplant.
Umsetzung der LPIC-Zertifizierung in der Lehrerfortbildung
Mit Hilfe der Lernplattform
wird auf ein Blended-Learning-Konzept gesetzt, das den einjährigen
Lernprozess unterstützt. Auf Basis der Materialien der Referenten,
die in den Moodle-Kursräumen bereit gestellt werden, ist eine
solide Vorbereitung auf die beiden Prüfungen gewährleistet.
Allerdings werden bei den Präsenzterminen Grundlagen,
Zusammenhänge und Überblickswissen vermittelt. Die
selbständige Vertiefung der Kenntnisse sind zwischen den
Präsenzterminen sind Voraussetzung für den Erfolg der
Teilnehmer/innen.
DieTeilnehmer/innen verpflichten sich mit der Teilnahme an der Fortbildung, dass sie das Exam101 ablegen werden. Das bestandene Exam101 gilt als Voraussetzung für dieTeilnahme an der 2 .Runde zur Vorbereitung des Exam102. Besitzt eine Schule einen (besser zwei) LPIC-1 zertifzierte Kollegen, kann sie ebenfalls LPI Approved Academic Partner werden.
Alle Materialien, die während der Schulung verwendet werden stehen unter dem
CreativeCommons-Lizenzierungs-Modell und können gemäß der jeweiligen Lizenz im Unterricht verwendet werden.
Pädagogisches Konzept
Die Inhalte (Topics) wurden auf Grund der Erfahrungen in der Pilotphase in eine andere Reihenfolge gebracht, was für die Teilnehmer/innen zu mehr und früherem Verständnis für grundlegende Linux-Konzepte führte. (z.B. Start mit Topic 1.103 GNU und Linux Kommandos). Die Reihenfolge der Topic ist den Teilnehmer/innen bekannt, dadurch ist auch die individuelle Vorbereitung auf den nächsten Kursbaustein im voraus möglich (und notwendig).
Die Vorbereitung auf die Prüfung kann individuell durch
http://www.lpi-academy.de oder
http://www.lpi-test.de ergänzt werden.
PrüfungssimulationDie Prüfungssimulation in der
LPI
Academy basiert auf dem Fragenvorrat des populären Prüfungssimulators
LPIsim der
Linup
Front GmbH. Ältere Versionen dieses Fragenvorrats kamen zum Beispiel
auch bei
www.lpi-test.de zum
Einsatz. Der Server von lpi-test ist allerdings nicht immer zu erreichen.
Der Prüfungssimulator gestattet Probeprüfungen zu einzelnen LPIC-1-Prüfungszielen oder zum kompletten Stoffumfang der Prüfungen LPI101 und LPI102. Die Oberfläche ist dabei an das Erscheinungsbild und die Funktion der Software angelehnt, die in den VUE- und Prometric-Testzentren eingesetzt wird, und erlaubt so nicht nur eine Beschäftigung mit dem Prüfungsstoff, sondern auch mit der Methodik der Prüfung. Wie in der „echten“ Prüfung kann man zum Beispiel die Wiedervorlagefunktion einsetzen oder auf einem Überblicksbildschirm leicht erfassen, welche Fragen noch unbeantwortet sind.
Nach der Probeprüfung gibt der Prüfungssimulator Auskunft
über richtige und falsche Antworten und stellt zu den meisten
Fragen auch ausführliche Kommentare zur Verfügung, die die
Antworten diskutieren. In der
LPI Academy ist es auch möglich, direkt Fragen zu den Fragen zu stellen und
mit anderen Kandidaten und erfahrenen Linux-Benutzern zu diskutieren.
StD Michael Peichl
StD Walter Kicherer
StD Andreas Grupp
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Beispielaufgaben