Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/netz/muster/win2000/material/tipps/Quota/, Stand 26. May. 2012
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Festplattenspeicher ist immer eine kostbare Ressource. Zwar sind Festplatten im dreistelligen Gigabyte-Bereich heute Standard geworden; teilt man das durch die Anzahl der Benutzer im Netz wird einem aber rasch klar, dass nicht jedem einzelnen ein unbeschränkter Speicherbereich zur Verfügung stehen kann. Wieviel Speicherbereich ein Benutzer tatsächlich benötigt, hängt stark von den Programmen ab, mit denen er arbeitet. Der "normale" Office/Internetanwender, der mit einfacheren Textdokumenten, Powerpoint-Präsentationen und wenigen Bildern arbeitet, wird selten mehr als 10-50MB Speicherplatz benötigen. Ein Lehrer, der Fotos seiner Schülerinnen und Schüler mit einer modernen Digitalkamera aufnimmt, überscheitet hingegen schnell die 100MB-Grenze und in den Gigabytebereich dringt vor, wer sich mit digitalem Filmmaterial beschäftigt.
Speicherbereichbegrenzung gehört zu den Grundaufgaben des Windows-Betriebsystems (übrigens nicht nur auf Servern). Für jedes Laufwerk bzw. jede Partition lassen sich sogenannte Kontingente oder Quotas festsetzen, die ganz dezidiert jedem einzelnen Benutzer eine Obergrenze für seinen Speicherplatz vorschreiben. Über das Prinzip können Sie sich z.B. über die Windows-Hilfe informieren. Suchen Sie nach dem Begriff Quota:

Auf das Kontingent werden alle Dateien angerechnet, die sich im Besitz eines Benutzers befinden. Meistens also die Dateien, die er selbst erstellt, kopiert oder aus dem Internet heruntergeladen hat. Der Speicherort innerhalb einer Partition spielt keine Rolle (bei der paedML werden alle Dateien von Benutzern auf der Serverpartition D: gespeichert). Weitere grundlegende Informationen zu Quota entnehmen Sie bitte dem Kapitel 17 des Basiskurses.

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