Startskripte in der Musterlösung
Startskripte ermöglichen es Administratoren, auf den
Clientcomputern automatisiert Aufgaben durchzuführen. Dabei
nutzt
man die Tatsache aus, dass diese Skripte im Kontext des Systems
ausgeführt werden und daher auf der Workstation vollen
Zugriff
auf z.B. Filesystem, Registry, Dienste usw. haben.
Startskripte ähneln sehr Loginskripten, sie werden allerdings
von den
Computern beim Systemstart
ausgeführt.
Die Abarbeitung erfolgt dabei noch vor der Benutzeranmeldung.
Mögliche Anwendungen sind:
- Installation von Software
- Anlegen von lokalen Benutzern,
Ändern von lokalen Passwörtern
- Anlegen oder Löschen von Verzeichnissen
- Anlegen, Ändern oder Löschen von
Einträgen der Registry
- Installieren von Diensten
Die Zuweisung von Startskripten erfolgt über eine
Gruppenrichtlinie für eine OU.
Im Prinzip können alle ausführbaren Dateien
auf diese Weise beim Hochfahren des PCs gestartet werden.
Gängige Dateiformate für
Startskripte
sind Batchdateien (.bat) und VisualBasicScript Dateien (.vbs).
Wichtig ist, dass die Domänencomputer Leserechte in dem
Verzeichnis haben, in dem Sie die Startskripte ablegen
(Erfahrungsgemäß sind dabei die wenigsten Probleme
zu
erwarten, wenn Sie hierfür einen Unterodner der Serverfreigabe
"netlogon" verwenden). Bei sicherheitsrelevanten Skripten
müssen
Sie diesem Verzeichnis die Leserechte für Schüler und
Lehrer
entziehen!
Sie finden hier eine ausführliche Anleitung, wie Startskripte
eingerichtet werden sowie einige Beispiele.
Einrichtung unter
Windows 2000-Servern (ML1.1)
Einrichtung unter
Windows 2003-Servern (ML1.5)
Sie können die ganze Anleitung auch herunterladen:
Anleitung [pdf] [1 MB]
Änderung des
lokalen Administrator-Passworts
Setzen eines Registry-Werts
Softwareinstallation
am Beispiel der Google Toolbar
