Internet im Schulnetzwerk
Allgemeines
Eine der Basisfunktionalitäten der Musterlösung ist
es, dass jeder Rechner im Netz Verbindung zum Internet hat. Die
wichtigsten Dienste wie WWW, Informationsrecherche oder E-Mail sind
damit unmittelbar verfügbar.
Bevor Sie mit eine Klasse im Internet arbeiten, sollten Sie im
Computerraum einen kurzen Testlauf machen. Denn im Schulnetzwerk muss
aufgrund höherer Sicherheitseinstellungen nicht alles
gleichartig funktionieren wie auf dem PC zuhause. Die meisten Probleme
lassen sich aber, wenn genug Zeit zur Verfügung steht, mit der
Hilfe des Netzwerkberaters sicherlich lösen.
Folgende Probleme könnten auftreten:
- Seiten können nicht aufgerufen werden, da sie auf
einer internen oder externen Filterliste stehen. Dabei sind auch
"Fehlsperrungen" denkbar.
- Notwendige Plugins (kleine Programme, die den
Internetexplorer oder andere Browser in der Funktionalität
ergänzen) sind noch nicht installiert. Das könnte
z.B. JAVA Runtime, Flash- oder Shockwave-Player, aber auch der Adobe
Reader sein. Prinzipiell dürfen Lehrer oder Schüler
solche Programme nicht selbst installieren, sie müssen zentral
bereitgestellt werden.
Hinweis für die Administratoren: Sie finden Beschreibungen zur
Installation unter http://www.support-netz.de/son.html
und http://ml-tipps.de/cms/Software

- Für den gleichzeitigen Zugriff auf eine sehr
datenintensive Seite (Film, große Bilder) reicht die
Bandbreite der Internetverbindung nicht aus.
Zugriffsregelung
Über die Schulkonsole wird ein hervorragendes Werkzeug zur
Verfügung gestellt, den Internetzugang als Lehrer zu steuern.
- Es können alle Rechner im Raum gesperrt oder
freigeschalten werden (Surfblocker)
- Man kann ganz dezidiert nur einzelne Rechner freischalten
(Einzelfreigabe)
- Unerwünsche
Webseiten können schulintern
gesperrt werden (Webfilter). Diese Auswahl betrifft dann die ganze
Schule, kann aber von eine Lehrkraft vorübergehend
außer Kraft gesetzt werden. Auch Sie als Lehrerinn oder Lehrer können
zu sperrende Seiten hinzufügen oder Fehlsperrungen entfernen.
- Sie können einzelne Klassen oder Projektgruppen, der Administrator außerdem einzelne
SchülerInnen pauschal vom Internet ausschließen.
- Sie
können für eine Klasse oder Projektgruppe eine sogenannte Whiteliste
festlegen. Die Betroffenen können dann nur genau auf diese von Ihnen
explizit freigegebenen Seiten zugreifen.
Jeder Schüler bekommt über die Schulkonsole seine Internetrechte
auf Wunsch angezeigt. So kann man als Lehrer im Zweifelsfall leicht
feststellen, warum ein Internetzugang für ihn nicht möglich ist und die
Sperrung gegebenfalls abschalten.
Jugendschutz
Im Internet sind leider eine ganze Reihen von Seiten erreichbar, die
für Minderjähre nicht geeignet und auch für
Erwachsene nur schwer zu ertragen sind. Eine technische Abschottung ist
hier niemals zu 100% möglich. Es gehört auch zum
Erziehungsauftrag der Schule, den Umgang mit dem Medium Internet unter
diesem Aspekt unter die Lupe zu nehmen.
Folgende Tipps in diesem Zusammenhang:
- Die Schule sollte klare Abmachungen mit den
Schülerinnen und Schülern machen, was erlaubt ist
(Benutzerordnung oder -vertrag).
- Problematische Seiten sind im Unterricht zu
thematisieren.
- Die Schule ist zumindest bei Minderjährigen zur
Aufsicht verpflichtet; dies lässt sich durch technische
Lösungen nicht völlig umgehen.
- Eine Protokollierung aller Zugriffe kann zentral
konfiguriert werden.
- Filterlösungen können eingesetzt werden,
am einfachsten geht das, wenn die Schule über BelWue
angebunden ist. Auch die Schulkonsole bietet mit dem Webfilter
Basisfunktionalitäten in diesem Punkt.
