Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/netz/virtual/, Stand 11. Feb. 2012
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Einführung
Virtualisierungssoftware
Im Bereich der Computertechnik beschreibt Virtualisierung ein Verfahren, auf einem einzelnen physikalischen Computer gleichzeitig mehrere Betriebsumgebungen zu erschaffen und zu betreiben, die voneinander isoliert sind und sich gegenseitig weder stören noch sehen. Konkret kann dies bedeuten, dass auf einem PC z.B. Windows Vista als sogenanntes Wirtsbetriebssystem läuft und gleichzeitig Ubuntu und Windows XP als sogenannte Gastbetriebssysteme. Jedes dieser Betriebssysteme ist völlig eigenständig und gegenüber den anderen abgeschottet. Virtualisierungssoftware sorgt als "Verwaltungsinstanz" dafür, dass dies möglich wird.
Überblick Virtualisierung: Schaubild und Tabelle [pdf]
Ihren Schwerpunkt hat die Virtualisierung allerdings im professionellen Bereich - bei Softwareentwicklern und Betreibern von Servern. Hier kommen die zahlreichen Vorteile der Virtualisierung von Rechnern besonders zum Tragen:
Für private Nutzer kann die Virtualisierung von Computern ebenfalls von Interesse sein, zumal Virtualisierungssoftware für den privaten Gebrauch meist kostenlos ist. So ist es z.B. möglich,
Software ohne Risiko zu testen,
neue Betriebssysteme auszuprobieren und
sichere Umgebungen für Surfen oder Online-Banking zu erstellen und einzusetzen.
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Auch in schulischen Computer-Netzwerken kann Virtualisierung Sinn machen. Schon heute setzen manche Schulen Mehr-Server-Lösungen ein und können durch die Virtualisierung ihrer Server Kosten und Energie sparen sowie die Verwaltung vereinfachen.
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