Surfen ohne Reue
Wer sich im Internet bewegt, ist realen Gefährdungen ausgesetzt: Viren, Trojaner, Phishing-Versuche, verseuchte E-Mails usw. Wohl überlegtes Verhalten, eine gute Antivirensoftware und eine Firewall helfen gegen die meisten dieser Bedrohungen. Noch sicherer ist es jedoch, sich nur in einer Virtuellen Maschine (VM) dem Internet auszusetzen. Bei richtiger Konfiguration ist die VM gegenüber dem physikalischen Rechner sehr gut abgeschottet. Infiziert wird in jedem Fall nur die Virtuelle Maschine, der "eigentliche" Rechner bleibt verschont. Und die VM, die nur aus einer einzigen Datei besteht, kann rasch durch eine andere ersetzt werden.
Folgende Szenarien (und mehr) sind denkbar. Dabei wird davon ausgegangen, dass Sie Windows (ab Windows 2000) als Wirtsbetriebssystem nutzen:
- Sie erzeugen eine Virtuelle Maschine und installieren Windows in dieser VM. Denken Sie daran, dass Sie unter Umständen eine zweite Windows-Lizenz dafür benötigen! Danach installieren Sie im Gastbetriebssystem nur noch die Software, die Sie für den Kontakt zum Internet benötigen. Meist werden lediglich ein Browser, ein E-Mail Programm, der Acrobat Reader und diverse Medien-Codecs / Player und Plugins wie z.B. Flash, Quicktime usw. benötigt.
Jedes Mal, wenn Sie "ins Internet" gehen, öffnen Sie die VM und surfen, mailen, chatten, betrachten, bestellen ... Sie in der VM.
- Sie laden sich eine "fertige" und kostenlose VM vom
Virtual Appliance Marketplace herunter. Am besten geeignet ist die
Browser Appliance, eine minimale Linux-Distribution (Ubuntu), die nur den Browser Firefox enthält. Diese VM wurde speziell für das sichere Surfen im Internet entwickelt. Weitere Programme wie z.B. den Mail-Client Thunderbird können Sie leicht nachinstallieren.

- Sie laden sich eine komplette Linux-Distribution als VM herunter, z.B. die
Ubuntu Ultimate 1.4 Virtual Machine. So können Sie nicht nur sicher surfen, sondern "nebenbei" auch noch das Arbeiten unter Linux ausführlich erproben ...
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