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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/qm/fb_planung/bspl/gym/gym_konzept/, Stand 26. May. 2012

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Konzept Salier-Gymnasium

Salier-Gymnasium, Waiblingen ©

Unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen der schulinternen Fortbildung schlage ich folgende Konzeption für das Salier-Gymnasium vor:

Zeitliche Struktur
Um Fortbildungen zielgerichtet ausführen zu können, muss der Bedarf erhoben werden. Da dies in enger Zusammenarbeit mit SL, (F)ALs, Fachschaften und Kollegen erfolgen soll, schlage ich einen zweijährigen Turnus vor, d. h., alle zwei Jahre wird der jeweilige Fortbildungsbedarf von den obigen Gruppen vom Fortbildungsbeauftragten erfragt, strukturiert, gebündelt, die Umsetzungsmöglichkeiten überprüft (Akademie, RP, Fachberater/in, Multiplikatoren, schulinterne Fortbildung durch Kollegen), ein Fortbildungsplan für die nächsten zwei Jahre unter Einbezug der schulischen Termine und Erfordernisse erstellt.

Begründung:
Der zweijährige Turnus erlaubt sowohl eine längerfristige Entwicklung des Einzelnen wie auch der Schule, wobei auch kurzfristigen Bedürfnissen Rechnung getragen wird. Zudem entspricht das Zweijahreskonzept auch dem zeitlichen Aufbau des Bildungsplans (Standards für zwei Klassenstufen, sodass die Fortbildungen in der Einführungsphase an die Entwicklung und die Erfordernisse des neuen Bildungsplans angepasst werden können.) Die Zweijahreskonzeption dient weiterhin der Überschaubarkeit für den Einzelnen aber auch die Schule insgesamt.

Durchführung
Gemäß dem Ziel der schulinternen Fortbildung sowohl den einzelnen Lehrer zu fördern als auch der Orientierung der Fortbildungen am „Schulprofil“ schlage ich drei Säulen, die die Gesamt-Fortbildungskonzeption tragen, vor, zum einen eine Säule, die sich an übergeordneten Zielen der Schule orientiert, zum anderen eine fachschaftsbezogene Säule und schließlich eine Fortbildungssäule hinsichtlich der Entwicklung des Einzelnen.

1. Säule:
Da die Fortbildungen sich am pädagogischen Programm der Schule, ihrem Profil, orientieren sollen, muss vorab geklärt werden, in welche Richtung sich die Schule bewegen will. Dies kann durch die SL-Ebene erfolgen oder durch ein damit betrautes Team, indem die grundsätzliche Frage geklärt wird, in welchem Punkt/zu welchen Punkten die Schule sich laut ihrem Profil weiterentwickeln will. Danach muss entweder auf der Ebene der einzelnen Fachschaften oder des gesamten Kollegiums gefragt werden, welche Fortbildungen gebraucht werden, um das übergeordnete Ziel zu erreichen.
Nachdem entsprechende Fortbildungen durchgeführt wurden, sollte überprüft werden, ob das angestrebte Ziel erreicht wurde oder was zu seinem Erreichen noch nötig ist.

2.Säule:
Die einzelnen Fachschaften müssen sich Zielsetzungen überlegen und aus diesem Anspruch Fortbildungsbedarf anmelden, beispielweise was wird gebraucht, um die neuen Standards umzusetzen. Nachdem dieser Bedarf bekannt ist, werden, wenn möglich, Fortbildungswünsche gebündelt, z. B. bei mehreren Wünschen zu einer Fortbildung zu den GFS. Nach Durchführung der Fortbildung ist die Fachschaft dafür verantwortlich, dass die Ergebnisse der Fortbildung der Fachschaft weitervermittelt werden. Nach gegebener Zeit sollte überprüft werden, ob durch die Fortbildung die gewünschten Ziele innerhalb der gesamten Fachschaft erreicht wurden bzw. wo noch weiterer Fortbildungsbedarf besteht.

3. Säule:
Einzelne Lehrkräfte, Teams oder Gruppen treten mit Fortbildungswünschen zur Stärkung persönlicher Kompetenzen an den Fortbildungsbeauftragten heran, dieser überprüft die Möglichkeit der Bündelung und Umsetzung. Nach der Durchführung der Fortbildung sind die Fortgebildeten bereit ihr Knowhow an interessierte Kollegen weiterzugeben.

Fortbildung am Salier

 

Konkrete Maßnahmen (Stand: Februar 2006)

  1. SL überlegt, welcher Punkt des Profils in naher Zukunft umgesetzt werden soll, sodass daraus ein Fortbildungsbedarf abgeleitet werden kann.
  2. Die Fachschaften werden befragt, welche Fortbildungen sie hinsichtlich der Umsetzung der Standards brauchen, bzw. welche Fortbildung sie in nächster Zeit für dringend notwendig halten.
  3. Dem Kollegium werden verschiedene Fortbildungen vorgeschlagen und ein Meinungsbild erstellt, ob Fortbildungen in diesen Bereichen gewünscht sind. Ziel ist es, dass sich ein Team von Fortbildungswilligen bildet, die ihr Wissen dann ins Kollegium hineintragen. Fortbildungen könnten mit Hinblick auf das Schulprofil sein:
    • Kompetenz- und Methodentraining (hinsichtlich der Weiterentwicklung unseres Methodencurriculum)
    • Präsentation und Rhetorik (hinsichtlich GFS)
    • Kommunikation und Gesprächsführung (hinsichtlich Elternabende ...)
    • Zusammenarbeit im Team/Teambildung
    • GFS

     

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Letzte Änderung: 03.07.2009