Salier-Gymnasium: Rahmenbedingungen
Salier-Gymnasium, Waiblingen ©
Das schulinterne Fortbildungssystem soll als Instrument der Umsetzung
der Bildungsreform von 2004 folgende Konzeption von Fortbildungen haben:
- Die Fortbildung ist konsequent am Bedarf der Einzelschule ausgerichtet.
- Sie ist in den Raum der Schule verlagert.
- Die Schule bestimmt die genaue Thematik, die Dauer und die Form der Fortbildung.
- Die Fortbildung wird weitgehend von der Schule organisiert.
- Die Fortbildung muss nicht notwendigerweise von den eigenen Lehrkräften
einer Schule intern durchgeführt werden.
(Protokoll Schulleitertagung Herbst 2001, Top: Fortbildungskonzeption,
S.8)
Dabei sollen die Grundsätze und die Konzeption der schulinternen Fortbildung
folgender Zielsetzung folgen:
Die Fortbildung
- dient der Förderung der einzelnen Lehrperson
- zielt auf die Weiterentwicklung und Stabilisierung der Qualität von
Unterricht
- sie orientiert sich an der pädagogischen Grundausrichtung der Schule,
ihrem Profil und Programm.
(Sprengeltagung der SL, Februar 2003, Top: schulinternes/schulnahes
Fortbildungssystem, S.1)
Daraus resultieren die folgenden Bereiche, auf die sich die Fortbildungen beziehen:
- fachliche Fortbildung (Fachwissenschaft, -didaktik)
- fachübergreifende Fortbildung (z. B.: Lehr- und Lernkompetenz, Methoden;
Kommunikation...)
- persönliche Kompetenzerweiterung
- Fortbildung im Bereich der Schulentwicklung (Organisation, Schulprogramm
...)
Diese Bereiche können sowohl durch die Fortbildung von Einzelpersonen,
von (Fach) gruppen als auch von der gesamten Schule abgedeckt werden.
Bei der Organisation der schulinternen Fortbildungskonzeption sind folgende
Aspekte wichtig:
- Die Bedarfserhebung von schulinternen Fortbildungen wird von einer „systematischen
Zielsetzung“ bestimmt.
- Sowohl die Bedarfserhebung als auch die Durchführung der verschiedenen
Fortbildungen sollen in die zeitliche Struktur eingebettet sein, die dem Planungsraster
der Schule entspricht (=> Vereinbarkeit von Fortbildungen mit Stundenplan,
Konferenzen und außerschulischen Veranstaltungen).
- Der gesamte Fortbildungsbereich wird von einer Person/einem Team koordiniert
(Initiative, Bündelung, Prioritätensetzung, Zeitplanung, Organisation,
Kontakt nach außen, Abstimmung mit SL, Fachschaften und Gruppensprechern
...)
- Fortbildungen sollten nach den Prinzipien der Konzentration und Schwerpunktsetzung
verlaufen, d.h. nicht möglichst viele Fortbildungen mit möglichst
vielen verschiedenen Beteiligten, sondern lieber die Setzung von Fortbildungsprioritäten
(weniger „Baustellen“) mit dem Training von Lehrergruppen.
- Fortbildungen haben grundsätzlich Angebotscharakter, wobei sie nach
Annahme des Angebots von der Lehrkraft aber auch gewisse Verbindlichkeiten
einfordern:
- Verbindlichkeit der Teilnahme
- Umsetzung der erworbenen Kenntnisse/Fähigkeiten
- Weitergabe der Informationen/Kenntnisse/Fähigkeiten an die Fachschaften,
das Kollegium
- (Gegebenenfalls) Evaluation der Fortbildung und deren Umsetzung im
(Schul)alltag
(Nach Protokoll Schulleitertagung Herbst 2001, Top: Fortbildungskonzeption,
S.6ff)
Aktueller Stand
2010
Download
Fortbildungsplanung
an Schulen
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Beispiel:
Grund-, Haupt- und Werkrealschule
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Beispiel:
Gymnasium Stuttgart
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Beispiel:
Gymnasium Waiblingen
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Beispiel:
Berufliche Schule
[pdf] [531 KB]
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