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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/qm/personal/tue_modell/queva/, Stand 28. May. 2016

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
LehrerInnen Fortbildungs-Server
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Qualitative Evaluation der Moderatoren-Qualifizierung

Methode: Gruppenbefragung (Juni/Juli 2010), Dokumentation der Nennungen auf Flipchart, Zusammenfassung der Ergebnisse in den vier Gesprächskreisen geordnet nach Themen bzw. Kategorien.

    1. Wirkungsanalyse: („Wie schätzen Sie die Wirkung von MQ ein?“)
    • Strukturierteres Vorgehen (schulisch und privat ) gelernt
    • Qualifizierung zu moderieren nützlich - auch über die Schule hinaus
    • Ohne die MQ-Fortbildung wäre die Leitung des Projekts nicht möglich gewesen.
    • Man konnte die Impulse aus MQ immer direkt im Projekt und der Steuergruppe umsetzen.
    • Fördert das Verständnis für das System Schule
    • Man kann über Schulentwicklung besser mitreden. MQ hat dahingehend viel gebracht, die Begrifflichkeiten zu verstehen.
    • Fördert das Verständnis für die Perspektive der Schulleitung
    • Schaffte einen positiven Blick auf die eigenen Kollegen und ihre Ressourcen (man versteht Ängste, lernt wertzuschätzen)
    • Teambildung an der eigenen Schule gefördert
    • Dadurch dass wir mit 4 Teilnehmern aus unserer Schule am MQ teilgenommen haben, hat sich viel in unserer Schule verändert.
    • Wenn Kollegen Probleme mit der Projektleitung haben, kann man jetzt beraten.
    • MQ hat sehr zur Professionalisierung beigetragen, sie hat vorher in Fragen der Projektleitung gefehlt.
    • Selbstklärung, Finden der eigenen Rolle, auch in der Schulentwicklung
    • Klärung der Führungsrolle, eigene Rolle im Team bewusster wahrgenommen
    • Verständnis für QE, OES entwickelt
    • Stärkung zur rechten Zeit für neue Aufgaben in der QE
    • Hätte mir gewünscht, MQ vor den Einstieg in STEBS zu machen
    • Die Tagungen sind wichtige Impulse gegen die Widrigkeiten des Alltags und Ansporn, das Projekt weiterzuführen
    • Peer Review war befruchtend, positive Wirkung, Gewinn in den Schulen, Wertschätzung für die beteiligten Schüler
    • Austausch zwischen den Schulen wurde gefördert
    • MQ-Inhalte nützlich für Führungskräfte (Erfahrung eines SSL)
    • Die Wirkung von MQ spürt man am besten an denen, die nicht an MQ teilgenommen haben. Sie sind nicht so einbezogen, sehen  nicht so viele Gestaltungsmöglichkeiten. Die Gefahr, frustriert zu sein, ist größer.

     

    2. Dispositionsanalyse: („Für welche Personen ist dieses Fortbildungsangebot geeignet?  Nach welchen Kriterien sollten Teilnehmer/innen ausgewählt werden?")

    • Personen, die Interesse an Leitungsaufgaben haben,
    • Teilnehmer brauchen Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
    • Interesse an der Entwicklung der Schule sollte vorhanden sein
    • Längere Berufserfahrung ist hilfreich (Sicherheit im Unterrichten haben, Chance Routinen zu unterbrechen)
    • Akzeptanz im Kollegenkreis
    • Fähigkeit und Bereitschaft im Team zu arbeiten
    • Kritikfähigkeit – aber auch stabil sein, Kritik aushalten können
    • Kreative Köpfe (Raum erhalten, um Ideen umsetzen zu können),
    • Neugierde,
    • Personenkreis eingrenzen (Projekte leiten, im Projektteam zusammenarbeiten)
    • Alle informieren, Fortbildungsangebot transparent machen
    • Freiwilligkeit, ggf. geeignete Personen ansprechen, die auch die Möglichkeit haben sollten, „nein“ sagen zu können
    • Auswahl der Teilnehmer im Gespräch (z. B. Mitarbeiter/Beratungsgespräch) mit der Schulleitung: Klärung der Entwicklungsziele, der Motive,…)
    • Ggf. Bewerbungsverfahren/schriftliche Bewerbung mit Begründung bei mehreren Interessenten
    • Gegenseitige Erwartungen (Schulleitung, Teilnehmer) zum Thema machen
    • Für bestimmte Funktionen hilfreich: Verbindungslehrer, QE-Team, …

     

    3. Bedarfsanalyse: (Wie können MQ+QZ weiterentwickelt werden?)

    • Verbindung/Abstimmung zwischen MQ+QZ sollte verbessert werden
    • Praxisprojekt für alle Teilnehmer an beiden Qualifizierungsreihen
    • Regelmäßiger Austausch
    • Nach den Projekten: Erfahrungen und jeweilige Sichtweisen (der Projektleiter und der Schulleitung/Abteilungsleitung) austauschen
    • Aktive Unterstützung der Projekte durch die Schulleitung – nicht Einmischung
    • Teilnahme im Team wichtig
    • Unterstützung im Kollegium (z.B. Mitarbeit im Projektteam)
    • 3 Jahre wichtig, Prozesse brauchen Zeit, um zu wachsen
    • Rolle der Schlüsselpersonen sollte klar sein, geklärt werden (z.B. unterstützende/ beratende Funktion für andere Kollegen nach Ende der Qualifizierung, …)
    • Rolle und Führungsmöglichkeiten der Projektleiter klären
    • Entwicklungsfelder im Lehrerberuf am Anfang erläutern
    • Den eigenen Entwicklungsstand zwischendurch immer wieder reflektieren
    • Nachfolgetagungen für MQ bzw. MQ+QZ im Sinne der Nachhaltigkeit
    • Weiterführung der Professionalisierung ist wichtig, z.B. in Fallbesprechungsgruppen/Intervision.

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Letzte Änderung: 04.03.2011