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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/sueb/recht/liz/lizw/cc/, Stand 26. May. 2012

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Creative Commons

Sind Sie Künstler? Musiker? Journalist? Grafiker, Maler, Modemacher, Filmausstatter, Dichter, Fotograf, Webdesigner? Wenn ja, dann haben Sie schon einmal etwas mit dem Urheberrecht zu tun gehabt. Schließlich dient es dazu, Ihre Interessen zu schützen. Aber manchmal steht es der Kreativität auch im Weg. Creative Commons soll dabei helfen, das zu ändern.

Die Lizenz fürs Internet-Zeitalter

Die Initiative, die am Center for Internet and Society der Stanford Law School erdacht wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, Kreativen ihre Arbeit zu erleichtern. Dafür soll eine Lizenz sorgen, die es Urhebern möglich macht, ihre Arbeiten anderen auf möglichst simple Weise zur Verfügung zu stellen. Das hört sich einfach an, ist aber in der Praxis schwierig. Denn eine solche Lizenz muss drei Bedingungen erfüllen, damit sie funktionieren kann. Sie muss erstens juristisch möglichst wasserdicht sein. Zweitens müssen Kreative, die kein Jurastudium hinter sich haben, sie verstehen können. Drittens sollte sie auch noch dafür sorgen, dass jemand, der einen bestimmten Inhalt, also etwa ein Foto, nutzen möchte, es auch finden kann.
...
CC auch in Deutschland?

Ist all das auch in Deutschland möglich? Ja, denn seit dem vergangenen Sommer sind die CC-Lizenzen für das deutsche Urheberrecht, dass sich vom US-Copyright stark unterscheidet, angepasst. Es hindert also nichts mehr daran, sie zu nutzen -- und als Urheber den Kollegen neue Freiheiten zu schaffen.

zitiert nach externer Link iRights.info (Stand 8.5.2007)

externer Link creative commons
"Neben CC gibt es zahlreiche andere Lizenzmodelle, sowohl im Open Content als auch für eine konservative Verwertung von Nutzungsrechten."

Lawrence Lessig über das Urheberrecht und die Lese-Schreibe-Kultur
externer Link http://www.elektrischer-reporter.de/index.php/site/film/24/

 


 

Fachtagung "Open Content - Open Access"

Am Montag, 9. Juni 2008 fand in Stuttgart die FAZIT-Fachtagung "Open Content - Open Access" statt. Die Veranstaltung beleuchtete verschiedene Perspektiven und Lösungsansätze zum freien Zugang zu Inhalten.

 

Vorträge zum Thema Open Content:

Bernd Hartmann, Freier Berater für die Kreativwirtschaft
"Freie Inhalte aus Perspektive der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik: Einblicke und Ausblicke"
Download Download der Präsentation [pdf] [ 2,4 MB]
(Quelle: http://www.fazit-forschung.de/fileadmin/_fazit-forschung/
downloads/fazit-fachtagung_02_hartmann.pdf, 13.6.2008)

Prof. Dr. Rainer Kuhlen, Universität Konstanz
"Rechte an elektronischen Publikationen. Wer oder was reguliert die Informationsmärkte?"
Download Download der Präsentation [pdf] [1,7 MB]
(Quelle:http://www.kuhlen.name/Publikationen2008/
RK-buchgesellschaft-Muenchen2007-proc2008.pdf, 13.6.2008)

Auf der Seite von Prof. Kuhlen - Konstanz - ist auch sein Buch
(2008) Erfolgreiches Scheitern --- eine Götterdämmerung des Urheberrechts?
Schriften zur Informationswissenschaft; Bd. 48. vwh - Verlag Werner Hülsbusch: Boizenburg 2008
bestellbar und / oder frei herunterladbar
externer Link http://www.kuhlen.name/publikationen.html

Informationen zu dem Buch:
Rainer Kuhlen:
Erfolgreiches Scheitern --- eine Götterdämmerung des Urheberrechts?
(Schriften zur Informationswissenschaft; Bd. 48)
ISBN 978-3-940317-21-6, 644 S.
Hardcover, 39,90 € (D), 41,02 € (A), 64,00 CHF

Ein bildungs- und wissenschaftsfreundliches Urheberrecht --- so hatte es die gegenwärtige Bundesregierung in ihrer Koalitionsvereinbarung gewollt. Drastischer ist wohl kaum je ein politisches Ziel verfehlt worden.

Durch das mit Wirkung Anfang 2008 gültige Gesetz ist für jedermann erkennbar, dass das Urheberrecht zum Handelsrecht wird. Alle Bemühungen der Wissenschaft, diese fatale Entwicklung zu verhindern, sind erst einmal als gescheitert anzusehen.

Letztlich wird es aber doch eher ein erfolgreiches Scheitern sein. Immer mehr Personen in Bildung und Wissenschaft wird bewusst werden, dass sich nicht gegen, aber doch unabhängig vom Urheberrecht neue freie, selbstbestimmte Formen des Umgangs mit Wissen und Information (Open Access) entwickeln müssen. Dabei wäre es auch über das Urheberrecht denkbar einfach. Es genügte ein Satz: Verwertungsrechte im öffentlichen Bereich von Bildung und Wissenschaft können von Urhebern nicht exklusiv zur kommerziellen Verwertung abgetreten werden.

Wissen, zumal das mit öffentlichen Mitteln produzierte, kann nicht privates Eigentum sein.

Es soll eine dritte Runde in der Urheberrechtsanpassung geben. Die von Bildung und Wissenschaft zu verfolgenden Ziel werden hier formuliert.

Quelle:
externer Link https://shop.strato.de/epages/Store8.sf/?ObjectPath=/Shops
/61236266/Products/978-3-940317-21-6

 

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Letzte Änderung: 25.05.2012