Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/unterricht/webquest/definition.html, Stand 13. Mar. 2010
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Allen Definitionen gemeinsam ist, dass den Schülerinnen und Schülern Internetquellen als Ausgangspunkte für die Bearbeitung einer Aufgabe, eines Problems usw. zur Verfügung gestellt werden. Für die Erfinder der WebQuests, Tom March und Bernie Dodge, steht dabei die eigenständige Arbeit der Lernenden im Vordergrund, die zur selbständigen Konstruktion von Wissen führen soll und nicht ein gelenktes Vorgehen, um Faktenwissen reproduzieren zu lassen.
In aller Regel gehen WebQuests nach einer mehr oder weniger einheitlichen Struktur vor:
Ausgehend von einer möglichst authentischen Situation (Einführung) erhalten die Schülerinnen und Schüler Arbeitsaufträge, die sie mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Internetquellen, aber auch sonstiger Quellen wie z.B. Bücher und Zeitschriften, bearbeiten können. Es ist durchaus erwünscht, dass sie sich weitere Informationsquellen erschließen und in ihre Bearbeitung einbeziehen. Typisch für WebQuests ist auch, dass konkrete Hinweise für die Vorgehensweise (Prozess) vorgeschlagen werden. Im Vordergrund steht dabei die Kooperation und Kommunikation in der jeweiligen Arbeitsgruppe sowie die Präsentation der Arbeitsergebnisse für die anderen. Häufig findet man auch ein Bewertungsschema (Evaluation), das den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, sich vorab über die Bewertungskriterien zu informieren. Den Abschluss eines WebQuests bildet meist eine (selbstkritische) Reflexion des gesamten Arbeitsprozesses (Fazit).
Zu theoretisch? Hier finden Sie ein allgemeinverständliches
Beispiel von Christine Bescherer:
WebQuest:
Lotto - Wo geht das Geld hin?
Weiterführende Links und Literatur: