Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/freemedia/texte/, Stand 12. Feb. 2012
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Im Internet gibt es mehrere Portale, welche freie Texte oder Texte unter einer freien Lizenz zur Verwendung anbieten. Im Folgenden haben wir für Sie einen Überblick zu den relevanten Portalen zusammen gestellt:
Project
Gutenberg: Dieses internationale und mehrsprachige Projekt startete
bereits 1971 als eines der ersten seiner Art mit der Erstellung einer Sammlung
an "freien elektronischen Büchern". Nach Angaben der Projektbeteiligten sind
derzeit über 15.000 freie elektronische Bücher verfügbar.
Projekt Gutenberg:
Diese deutschsprachige Projekt stellt seit über zehn Jahren kostenlos
klassische Literatur ins Internet. 1994 als Freizeitprojekt begonnen, hat es
sich zur größten Online-Literatursammlung deutscher Sprache entwickelt. Ein
Teil der Texte sind der so genannten "public domain" zuzuordnen, da der
Schriftsteller vor über 70 Jahren gestorben ist. Praktisch bedeutet dies, dass
diese Texte frei verwendet werden dürfen. Für manche Texte haben die Betreiber
aber auch die Rechte erworben und eine Nutzung außerhalb des privaten
Gebrauchs ist nur mit Genehmigung möglich.
http://www.nationallizenzen.de/: Um die Versorgung mit elektronischer Fachinformation an deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Bibliotheken nachhaltig zu verbessern, finanziert die Deutsche Forschungsgemeinschaft seit 2004 den Erwerb von Nationallizenzen.
Wikisource: Wikisource
ist eine Sammlung von Quellentexten, die entweder urheberrechtsfrei sind oder
unter einer freien Lizenz stehen. Das bedeutet, dass die Texte "gemeinfrei" sind
oder unter einer freien Lizenz, wie beispielsweise der "GNU-Lizenz für freie
Dokumentation" oder einer der "Creative-Commons-Lizenzen" stehen. Wie der Name
vermuten lässt, ist Wikisource ein Ableger der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Wikibooks: Wikibooks ist
eine mehrsprachige Bibliothek mit Lehrbüchern und anderen Lern- und
Lehrmaterialien, deren Inhalte frei nutzbar sind. Das Projekt "Wikibooks" wurde
im Jahre 2003 gestartet. Derzeit sind nach Angaben der Projektbeteiligten rund
8.200 Buchkapitel in etwa 540 Büchern angelegt.
Wikibooks: Offene Schulbücher: Offene Schulbücher soll der Arbeitstitel für ein noch zu gründendes Open Source - Dokumentationsprojekt sein, dass sich die Erstellung von kostenfrei verfügbaren, aber lehrplankonformen Schulbüchern zum Anliegen macht.
Die Idee entspricht dem Wikibooks - Konzept, allerdings erweitert um eine "Qualitätsicherung" nach den gesetzlich festgelegten Lehrplänen, um eine vollständige und inhaltlich konsolidierte Alternative zu kostenpflichtigen Schulbüchern zu bieten.
Informationsplattform Open Access: Die Informationsplattform open-access.net hat das Ziel, den steigenden Informationsbedarf zum Thema Open Access zu decken. Sie bündelt bislang verstreute Informationen und bereitet diese für verschiedene Zielgruppen und Szenarien spezifisch auf.
OER Commons - Open Educational Resources: Dieses Portal sammelt und verteilt Unterrichtsmaterialien unter dem Motto "learning is sharing". Mit einer Suchmaske kann spezifisch nach Texten gesucht werden. Fachspezifisch und nach Altersstufe.
Zeno.org: Diese deutschsprachige Bibliothek bietet eine Vielzahl von gemeinfreien Textwerken aus den Bereichen Literatur, Kunst, Philosophie, Geschichte, Musik oder den Naturwissenschaften. Die Texte stehen als Onlineversionen zur Verfügung und können direkt am Bildschirm gelesen werden.
Archive.org:
Bietet ein so genanntes "Open-Access Text Archive" mit über 230.000 Einträgen
an. Auf diesem Portal werden Texte angeboten, die alle unter einer freien Lizenz
(Creative Commons CC) stehen.
Eldritch Press: Hier finden sich laut Betreiber "free accesible books". Alle Texte sind in
englischer Sprache. Annähernd alle Texte unterliegen auch hier einer "Creative-Commons-Lizenz"
oder sind aufgrund des Todeszeitpunkts des Autors vor mehr als 70 Jahren frei.
Literaturnetz.org: Dieses
Projekt verschreibt sich der Aufgabe, urheberrechtsfreie Texte zu sammeln, zu
sortieren und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hier finden sich
zahlreiche literarische Schwergewicht von Kafka bis Fontane. Auch hier basiert
die urheberrechtliche Freiheit der Texte zumeist auf der Tatsache, dass die
Autoren bereits vor mehr als 70 Jahren verstorben sind.
Open Directory Project: Ein Archiv elektronischer Texte mit vielfältigen
Links, Archiven und Kategorien.
Wichtig: Bitte prüfen Sie dennoch stets selbst nach, unter welchen Bedingungen Sie die angebotenen Medien und Materialien verwenden dürfen.