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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/internet/web2/, Stand 30. Aug. 2014

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Web 2.0

Der Begriff Web 2.0 war ein "Buzzword" aus der ersten Hälfte des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend. Es beschreibt eine Sammlung neuer Technologien und Dienste sowie auch eine veränderte Sichtweise des Internets insgesamt. Der Begriff steht demnach nicht für eine neue Softwarerevision, wie z.B. OpenOffice 2.0 statt OpenOffice 1.5 oder Microsoft Word 2007 statt Microsoft Word 2000, sondern für ein neues Paradigma (oder die Suche danach).

Web 2.0 fasst aktuelle Entwicklungen zusammen, wobei die Grenzen des Begriffes, wie auch der Begriff selbst, unscharf sind. Dies ist auch darin begründet, dass Web 2.0 zuerst ein Marketingbegriff war. Andere Buzzwörter haben den Begriff inzwischen abgelöst (z.B. Cloud).

Hintergrund

Zu den Web 2.0 zugerechneten Anwendungen zählen z.B. Content Management Systeme ( CMS), Blogs, Internetforen und Wikis. Gemeinsam ist diesen Anwendungen, dass Internetseiten

  1. nicht mehr auf dem heimischen Rechner erstellt ( HTML Editoren) und dann zur Publikation ins Internet hochgeladen werden ( FTP Programme), sondern direkt im Internet selbst erzeugt und verändert werden ( CMS).

  2. meist nicht mehr von einer Person allein betreut und gestaltet werden, sondern die Arbeit an den Webseiten im Kontext einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten oder an dem jeweiligen Thema Interessierten (der "Community") erzeugt werden ( Wikis wie z.B. de.wikipedia.org).

  3. die Grenzen zwischen Privat (der heimische Rechner) und öffentlich (die Internetseiten) zunehmend auflösen - Internettagebücher und Foren, öffentliche Bildersammlungen wie Flickr und Filmsammlungen wie youtube.com sowie Online-Bookmarksammlungen wie del.icio.us sind ein gutes Beispiel hierfür. Komplette Internetbetriebssysteme treiben diese Entwicklung auf die Spitze: eyeOS

Die entwickelten Technologien hinter Web 2.0 erlauben sogenannte "Mashups" (Vermischung, Vermanschung) - Neuzusammenstellungen bereits vorhandener Internetdienste, um hieraus eigene Anwendungen zu erzeugen. Auch hier ist die Auflösung der Grenzen zwischen Eigen und Fremd, lokal und entfernt kennzeichnend:

Die sich aus dieser Vermischung von privat und öffentlich ergebenden (auch rechtlichen) Probleme werden von den Teilnehmern und Protagonisten dabei oft ignoriert (Artikel zum Thema bei Telepolis).

Literatur

Linksammlungen zu Web 2.0 Anwendungsbeispielen finden Sie z.B. bei den Blogs von Virtualkarma und Dion Hinchcliffe

Eine gute Einführung in Web 2.0 mit vielen Links finden Sie im Wikipedia Artikel zum Thema.

Der Grundlagenartikel von O'Reilly What is Web 2.0 und die deutsche Übersetzung hiervon sind selbstverständlich ebenfalls im Netz zu finden.

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Letzte Änderung: 04.02.2013