Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/lex/tv_pc/, Stand 11. Feb. 2012
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Zwischen den Medien Fernsehen und Internet findet seit einiger Zeit eine vielfältige Konvergenz statt. Immer mehr TV-Sender bieten ihr Programm inzwischen als Ganzes oder in Teilen im Internet an. Das Internet wird für die Fernsehanstalten zu einem zweiten Vetriebsweg neben der Verbreitung über Antenne (DVB-T), Kabel (DVB-C) oder Satellit (DVB-S).
Prinzipiell ist dabei zwischen zwei Verbreitungsarten zu unterscheiden:
TV-Streams und
IPTV. IPTV nutzt das Internet Protokoll als Basis. Soll IPTV am Fernseher empfangen werden, so benötigt man eine
Set-Top-Box, die mit dem DSL-Anschluss verbunden wird.
Anders bei Streams: Hier genügt ein PC mit schneller Internetanbindung. Die zum Betrachten der Streams benötigte Software - Browser (Firefox, Internet Explorer, Opera usw.) und
Flash Player und/oder ein Medienplayer wie
Windows Media Player,
VLC oder
Quicktime - ist auf den meisten PCs bereits vorhanden.
Steaming Media haben die Besonderheit, dass sie schon während der Übertragung auf den PC betrachtet / gehört werden können. Damit dies funktioniert, werden die Inhalte einige Zeit lokal gepuffert. Die Übertragung eines Streams beginnt deshalb immer mit einer kurzen Verzögerung und läuft dann ohne Unterbrechungen, vorausgesetzt, die Internetanbindung ist schnell genug.
Da IPTV in der Regel kostenpflichtig ist, kommt es für den Einsatz in der Schule momentan kaum in Frage. TV-Streams dagegen sind meist kostenlos und viele Schulen erfüllen die Voraussetzungen zum "Empfang" von TV-Streams. Deshalb steht der der Nutzung des inzwischen recht breiten Angebots an TV-Streams technisch nichts entgegen.
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