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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/opensource/os/freeos/, Stand 15. Mar. 2010

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Freie Betriebssysteme

Wer heute über freie Betriebssysteme für Privatanwender und Schulen spricht, meint in der Regel extern Linux. Zwar gibt es auch Alternativen zu Linux, doch werden sie so wenig genutzt, dass Unterstützung für sie rar ist.

linux Linux ist das bekannteste und am weitesten verbreitete freie Betriebssystem. Auf dem Markt der Serverbetriebssysteme ist Linux inzwischen zu einem ernsthaften Konkurrenten von kommerziellen Betriebssystemen geworden. Große Firmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen setzen zunehmend auf Linux auch als Desktopbetriebssystem.

Etwas anders sieht die Situation bei den privaten Anwendern aus. Hier ist die Marktdominanz von Windows fast erdrückend. Dies überrascht nicht, wenn man bedenkt, dass fast alle neuen PCs mit Windows als Betriebssystem verkauft werden, und es für private Käufer fast ein Problem ist, einen Rechner ohne Windows zu kaufen. Trotzdem wird auch bei den privaten Anwendern Linux immer häufiger eingesetzt, oft als zweites Betriebssystem neben Windows.

ubuntu   knoppix   suse

Wer Linux als Desktop-Betriebssystem einsetzen will muss sich zuerst darüber Gedanken machen, welche Distribution er einsetzen will. Als Distribution wird eine spezifische Zusammenstellung, ein "Linux-Gesamtpaket" bezeichnet. Eine fertige Distribution erspart es den Anwendern, die einzelnen Bestandteile von Linux und die notwendige Anwendersoftware selbst mühsam zusammenzustellen. Im Unterschied zu Windows beeinhaltet eine Linux-Distribution nicht nur das Betriebssystem und eine begrenzte Anzahl von Anwendungsprogrammen, sondern eine große Fülle von Softwareprogrammen aus allen Bereichen.

Es gibt zahlreiche Linux-Distributionen. weiter Ubuntu , weiter OpenSuse und weiter Knoppix sind die in Deutschland am meisten eingesetzten Varianten. Sie sind kostenlos und können aus dem Internet herunter geladen oder auf Datenträger (CD,DVD) bestellt werden. Gelegentlich liegen diese und andere Distributionen auch Computerzeitschriften bei, meist als DVD. Dies ist oft der bequemste Weg, um an eine aktuelle Distribution zu kommen.

Eine besondere Stellung unter den Linux-Distributionen nehmen die "Live-CDs" ein. Sie ermöglichen es, Linux auzuprobieren, ohne irgend etwas am Rechner zu verändern. Dazu braucht es lediglich eine der Live-CDs, manchmal auch Evaluations-CD/DVD genannt. Der Rechner startet von dieser CD/DVD und richtet ein komplettes Linux ein, ohne Veränderungen auf der Festplatte des Rechners vorzunehmen. Während des Arbeitens mit einer Live-CD muss die CD im Laufwerk bleiben.

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extern  Das Open Source Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung





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Letzte Änderung: 16.07.2007