Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/opensource/os/schule/linux/, Stand 26. May. 2012
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Windows – was sonst. Oder?
In der großen Mehrheit der Schulen läuft eine Version von Windows auf den Arbeitsplatzrechnern der Schüler/innen und Lehrer/innen. Zieht man die weltweite Dominanz von Windows als Desktop-Betriebsystem in Betracht – Windows ist auf etwa 90% aller PCs installiert – so ist dies nicht weiter überraschend. Dazu kommt, dass es bis vor einigen Jahren kaum eine praktikable Alternative zu Windows gab, mit Ausnahme von Apples Mac-Betriebssystem. Man kann vereinfacht sagen, dass die Schulen mehrheitlich das Betriebssystem auf ihren Rechnern nutzen, das auch von den meisten Schüler/innen und Lehrer/innen privat eingesetzt wird. Dies hat unbestreitbare Vorteile, stellt doch die Schule eine bekannte und vertraute Arbeitsumgebung zur Verfügung.
In den letzten Jahren hat sich die Situation auf dem Markt der Desktop-Betriebssysteme jedoch geändert. Die Zeiten, als Linux ein Betriebssystem für „Bastler“ und Experten war, sind vorbei. Von der Bedienung her unterscheidet sich Linux kaum mehr nennenswert von Windows. Beide Betriebssysteme folgen ähnlichen „Philosophien“ in der Bedienung. Dies führt dazu, dass es für die Anwender keine Hürden in der Bedienung eines PCs mehr gibt, auf dem eine moderne und bedienungsfreundliche Linux-Distribution wie z.B.
Ubuntu läuft. Auch das Angebot von
Anwendungssoftware für Linux hat sich ständig verbessert.
| Für Schulen bedeutet dies, dass es nun überlegenswert ist, Linux auf dem Desktop einzusetzen, um die unbestreitbaren Vorteile moderner Linux-Distributionen – Betriebssystem und Software sind Open Source und deshalb kostenlos – zu nutzen. |
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