Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/opensource/os/schule/linux/einsatz.html, Stand 26. May. 2012
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Linux ist leicht zu bedienen. Anwender, die von Windows auf Linux als Desktop-Betriebssystem umsteigen, haben in der Regel keine Probleme, da die Unterschiede in der Bedienung minimal sind.
Linux-Distributionen bringen eine gute Auswahl von kostenloser Standardsoftware mit. Darüber hinaus gibt es eine riesiger Auswahl von
kostenloser Software für praktisch jeden Einsatzzweck, die aus dem Internet heruntergeladen und leicht installiert werden kann. Vereinfacht kann man sagen, dass es für fast jedes Windows-Programm ein gleichwertiges Pendant unter Linux gibt. Auch Dateiformate machen in der Regel keine Probleme, da viele Dateiformate inzwischen standardisiert wurden und für alle wichtigen Betriebssysteme identisch sind. In der Praxis bedeutet dies, dass z.B. eine Textdatei, die mit OpenOffice unter Linux erstellt wurde, auch von OpenOffice - und inzwischen sogar von Word (!) - auf einem Windows-PC geöffnet und bearbeitet werden kann.
paedML Linux zu nennen, die Linux-Arbeitsplatzrechner quasi „automatisch“ ins schulische Netz integriert und dafür sorgt, dass – genau wie unter Windows – alle Ressourcen des Servers wie z.B. persönliche Ordner, Tauschverzeichnisse und Drucker zur Verfügung stehen.Welche Vorteile bietet Linux für Schulen?
Linux ist ein leistungsfähiges und bedienungsfreundliches Betriebssystem mit einem großen Softwareangebot, das in seinen Leistungen durchaus mit Windows vergleichbar ist. Gegenüber Windows hat Linux für Schulen einen entscheidenden Vorteil: Weder für das Betriebssystem noch für die Standardsoftware sind Lizenzgebühren zu bezahlen. Linux ist kostenlos und darf auf beliebig vielen Rechner installiert werden; das gleiche gilt für Linux-Software. Für Schulen bzw. die Schulträger ergibt sich dadurch ein nicht unbeträchtlicher Kostenvorteil im Vergleich zu Windows. Allerdings realisiert sich dieser Kostenvorteil erst über die kommenden Jahre und unter der Voraussetzung, dass weder neue Windows-Lizenzen noch Lizenzen für Windows-Anwendungssoftware gekauft werden.