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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/sonstige/cloud/, Stand 25. Oct. 2014

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Cloud Computing: Das Netz ist der Computer


In einem Artikel auf extern sueddeutsche.de über das 2010 erschienene Windows 7 bezeichnet der Autor das neue Microsoft-Betriebssystem als "nostalgisch" und "gestrig", nennt es ein "Retro-Betriebssystem". Das ist überraschend, ist doch die Fachwelt ziemlich einhellig der Meinung, dass Windows 7 ein recht gutes Betriebssystem ist. Nun, dieser Meinung ist auch der Autor auf sueddeutsche.de: Er bescheinigt Microsoft, "ganze Arbeit" geleistet zu haben. Trotzdem vertritt er die Ansicht, dass Windows 7 vor 15 Jahren in die Computerlandschaft gepasst hätte, nicht jedoch heute.

Eine Welt, die durch Überall-Vernetzung und jederzeit verfügbare Kommunikation geprägt ist, die twittert und blogt, die soziale Netzwerke zu neuen Lebensmittelpunkten für immer mehr Menschen macht und webtaugliche Smartphones einsetzt, braucht seiner Meinung nach kein Betriebssystem mehr, das "sich an nackten Maschinen abarbeitet", sondern eine "Technologie, die doch eher der Informationsbewältigung dient als der Hardware-Besänftigung", einen "Wegweiser zwischen den Wolken".

Zwischen den Wolken
Als Wolke (Cloud Computing) wird ein neuer Trend im Umgang mit Computern, Anwendungen und Daten bezeichnet, der durch immer schneller werdende Breitbandzugänge zum Internet ermöglicht wird.

clouds Quelle: SXC

Wikipedia definiert extern Cloud Computing so: "Die Anwendungen und Daten befinden sich nicht mehr auf dem lokalen Rechner oder im Firmenrechenzentrum, sondern in der (metaphorischen) Wolke (engl. „cloud“), die üblicherweise das Internet in gängigen Netzwerkdiagrammen repräsentiert. Der Zugriff auf die entfernten Systeme erfolgt über ein Netzwerk, beispielsweise das Internet." Meist kommt dabei ein Webbrowser zum Einsatz.

Entkoppelung
Ein entscheidendes Merkmal des Cloud Computing ist die Entkoppelung der Anwendungen von der lokalen Hardware und dem dort laufenden Betriebssystem. Während die meisten Menschen heute noch mit einem PC, auf dem Windows und einige Windows-Programme zum Schreiben, Rechnen, Präsentieren u.a. laufen, arbeiten, ins Internet gehen und miteinander kommunizieren, kann das in nicht allzu ferner Zukunft ganz anders aussehen.

Geräte
Anstelle des PC werden immer häufiger kleine, mobile und billige Geräte wie Smartphones, Netbooks oder Tablets eingesetzt. Smartphones sind "aufgebohrte" Handys, die einen schnellen Internetzugang haben und auf alle Formen der digitalen Kommunikation spezialisiert sind. Netbooks sind kleine und leichte Notebooks, die im Prinzip alles können, was auch ein "ausgewachsener" PC kann. Tablets sind - vereinfacht gesagt - kleine Rechner, die mit den Fingern bedient werden und auf den ersten Blick nur aus einem Bildschirm bestehen. Auch sie eignen sich am ehesten für die digitale Kommunikation.

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Letzte Änderung: 19.05.2011