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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/video/unterricht/baum/jobs/expose.htm, Stand 19. Apr. 2014

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Exposéentwicklung

1. Erstellung eines Exposés und eines Storyboards

Schritt 1
Brainstorming, Clustering über folgende Elemente:

Storyboard
Skizze: V. Morbe

Schritt 2
Szenen mit folgenden Angaben notieren:

Schritt 3:
Das Exposé mit der Sammlung an Szenen müssen Sie nun in Einstellungen unterteilen. Jede Abbildung auf dem Storyboard steht für eine Einstellung.

Bewegungen werden durch Pfeile dargestellt, ebenso Schwenks, Kamerafahrten oder Überblendungen. Die einzelnen Skizzen sollten zügig und grob ausgeführt werden. Achten Sie dabei darauf, dass die Aussage des Bildes dem Zweck folgt.

Beispiel:

Wenn die Schauspielerin sich in der Einstellung erschrecken soll, kann man sie entweder in der „halbnah“-Einstellung einen Satz zurück machen lassen, oder man filmt sie „groß“, um ihren erschrockenen Gesichtsausdruck zu zeigen.

2. Hilfestellungen zur Strukturierung von Filmen

Der rote Faden
In Reportagen und Imagefilmen werden oft Rahmenhandlungen oder einleitende Fragen dazu verwendet, Erzählabschnitte zu strukturieren. Eine Reportage wirkt viel spannender, wenn man einen Protagonisten bei der Lösung seines rechtlichen Problems begleitet, anstatt einfach die Paragraphen zu zitieren, die seinen Fall betreffen. Man kann sogar Objekte als „Hauptfiguren“ einsetzen, indem man sie z.B. bei ihrem Produktionsprozess verfolgt.

Roter Faden
Abbildung: L. Dörflinger

Hier eine Auswahl von Möglichkeiten, einer Reportage einen roten Faden zu geben:

Trenner
Um Themen, Orte oder Handlungsstränge deutlich voneinander abzugrenzen, kann man so genannte Trenner 1 zwischen Informations- oder Handlungsblöcken einbauen. Das können unter anderem themengebundene Animationen, Überblendungen oder Titel sein. Manchmal werden als Trenner auch kleine Filmsequenzen verwendet, die sich vom restlichen Filmzusammenhang und von seiner sonstigen Gestaltung abheben. Hier ein paar Beispiele für Trenner, die man einfach selbst erstellen kann:

Beispiel:

Winken ist durch nur zwei Bildchen, die hintereinander aufgenommen und mehrmals wiederholt werden, darstellbar:

  1. Einstellung: Männchen mit erhobenem Arm
  2. Einstellung: Männchen mit nach links gerichtetem Arm

Im Wechsel gibt das eine Winkbewegung. Ähnlich kann man auch Buchstaben und Wörter oder einfach Objekte auftauchen oder verschwinden lassen. Aus Zeitgründen sind fließende Bewegungen wie in Zeichentrickfilmen schwer umzusetzen, da zwischen 18 und 25 Bilder pro Sekunde benötigt werden und nur winzige Veränderungen zwischen den Einstellungen vorgenommen werden dürfen.

Tricks
Abbildung: L. Dörflinger

Anstelle der „handgemachten“ Tricks und Trenner können auch erst beim Schnitt Trenner eingefügt werden. Dazu gehören unter anderem folgende Möglichkeiten:

Download Anleitung "Erstellung eines Exposés und eines Storyboards" [pdf] [148 KB]
Download Anleitung "Hilfestellungen zur Strukturierung von Filmen" [pdf] [83 KB]

1 vgl. Rogge, Axel (2008, 2.Aufl.): Die Videoschnitt-Schule. Bonn (Galileo Design) S.130- ff.

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Letzte Änderung: 10.09.2009