Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/video/unterricht/baum/jobs/regie.htm, Stand 26. May. 2012
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Die folgenden Eigenschaften sollten für jene Schüler/innen zutreffen, die sich als Regisseur/innen versuchen wollen:
Sie sorgen dafür, dass der Laden läuft.
Das bedeutet, dass Sie stets den Überblick darüber haben, was Ihre Kolleg(inn)en tun und was dafür in welcher Reihenfolge benötigt wird (vgl.
Drehplan). Außerdem müssen Sie genaue, klare Anweisungen geben. Dabei ist sehr wichtig, dass Sie einen Kompromiss finden zwischen dem, was Sie sich vorstellen, dem was die Storyboardzeichner gestaltet haben und dem, was technisch und menschlich möglich ist.
Beim Dreh kümmern Sie sich darum, dass Ton, Kamera und Licht wissen, wann sie bereit sein müssen. Im Filmgeschäft ist es wichtig, dass immer erst gewartet wird, bis alle an ihren Positionen und startbereit sind. Dann geben alle Beteiligten nacheinander das Signal, dass es losgehen kann:
Sorgen Sie immer dafür, dass alle Beteiligten genau wissen, was sie zu tun haben. Wenn den anderen unklar ist, was Sie meinen, spielen Sie es einfach vor, als wären Sie der Schauspieler oder die Schauspielerin, oder werfen Sie einen Blick in den Sucher der Kamera, um zu prüfen, ob der Ausschnitt dem Storyboard und Ihren Vorstellungen entspricht:
Hat etwas im Bild gestört, muss die Einstellung so oft gedreht werden, bis alles einwandfrei geklappt hat. Daher sollten Sie Ihr Team dazu motivieren, dass es auch nach mehreren „Takes“ die gleiche Einstellung noch einmal aufnimmt, sofern die ersten Versuche nicht gut waren.
Wird das Material direkt auf der Kamera „geschnitten“, so muss vorab geübt werden, damit die tatsächliche Aufnahme dann auch funktioniert.
Anleitung
"Regie" [pdf] [76 KB]