Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/video/vhsdigital/, Stand 3. Sep. 2010
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Viele Lehrerinnen und Lehrer verfügen über Filme, Dokumentationen, Reportagen oder andere Sendungen, die für den unterrichtlichen Einsatz wertvoll sind. Teils sind diese auf Videobändern (VHS, Super VHS, Video 2000, Betamax, Hi8) gespeichert oder gar noch als Lichtfilm auf einer Filmrolle (8mm, Super8) archiviert.
In Zeiten von Multimedia sollen und dürfen diese aber nicht verloren gehen. Vielmehr bietet sich die Möglichkeit, diese Filme und Videos zu digitalisieren. Sind die Dokumente erst einmal digitalisiert, ist es vergleichsweise einfach, diese in eine DVD oder ein digitales Videoformat umzuwandeln.
Die folgenden Links führen in die Digitalisierung von analogem Videomaterial und der Digitalisierung von Lichtfilmen ein:
Digitale Videoaufzeichnung und -bearbeitung mit
mit der Studiosoftware von Pinnacle
Die
Videowaschanlage: Videos und 8mm Filme digital restaurieren
Super 8 Filme und Videobänder digitalisieren
Tipp: Eine simple und effiziente Methode zur Digitalisierung von Lichtfilmen ist das einfache Abfilmen mit einer guten Digitalkamera, wobei der Ton direkt am Projektor abgenommen werden sollte.
Grundsätzlich sollte zwischen einer Soft- und Hardwareseite beim Digitalisieren (oder auch "Capturen") unterschieden werden.
Hardware zum Digitalisieren kann z.B. eine TV-Karte oder eine
Vi/Vo-Grafikkarte (Video in / Video out) sein. Je nachdem, welche Qualitätsverluste
man in Kauf nehmen will, kann auch der Umweg über eine digitale Videokamera
mit FireWire-Port eine Lösung sein. Die vielfältigen Stecker, die
zum Anschluß des Videorekorders oder Fernsehers an den PC benötigt
werden, lassen sich z.B. über
Conrad oder
Reichelt beziehen - sofern
man die benötigten Teile beim Namen nennen kann. Die unten angegebenen
Links helfen aber beim Vokabellernen.
Auf der Softwareseite kommen meist die Freeware Lösungen
VirtualDub
und / oder
TMPGEnc
zum Einsatz. Da VirtualDub Vfw Codecs benötigt (Video for Windows) und
mit DirectShow nicht umgehen kann, ist es nicht universell einsetzbar. Alternativ
kann auch
VirtualVCR
eingesetzt werden, das mit allen Karten zusammen arbeitet, die WDM Treiber verwenden.
Durch Eingabe von virtualvcr.exe --capture --channel x --runfor y auf
der Konsole wird die Aufnahme des Kanals x für y Sekunden gestartet.
Als Codec wird meist
DivX eingesetzt. Inzwischen
ist aber auch Microsoft eine gute Quelle für hochkomprimierende Codecs
ohne großen Qualitätsverlust:
Startseite Microsoft mit Codecsammlungen zum Download.
Kombinierte Lösungen sind teurer - aber natürlich
professioneller und leichter zu handhaben. Pinnacle, Dazzle
oder Hauppage liefern fertige Lösungen - oft mit allen
benötigten Kabeln - und der nötigen Software. Die Preise für
brauchbare Lösungen liegen zwischen 90€ und rund 300€. Systemvoraussetzung
ist meist ein USB 2.0 Port - es gibt aber auch interne Lösungen für
den PCI-Slot. Einen ersten Überblick über diesen Markt erhalten Sie,
wenn Sie z.B. auf der Seite der Versandhändler
Alternate oder
Avitos als Suchbegriff die
genannten Markennamen eingeben. Weiterführende Links:
Tutorial
zu VirtualDub: Ausführliche Einführung in die Arbeit mit VirtualDub bei nickles.de.
Auf die konkrete Verdrahtung der benötigten Geräte wird allerdings
nicht näher eingegangen.
CT: Älterer Grundlagenartikel aus der Computerzeitschrift
CT 26/2000 zum Thema PC als digitaler Videorekorder.