Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/video/videotools/, Stand 9. Feb. 2012
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Die Voraussetzung für den Einsatz der meisten der folgenden Videotools
sind so genannte Codecs, die Informationen darüber enthalten, wie die Filmdatei
für die Darstellung gelesen und dekomprimiert werden soll. Einen Überblick
über die gebräuchlichsten Codecs - dazu gehören
DivX,
XVid und der bekannte
Windows
Media 9 Codec - und Möglichkeiten zum Download gibt die Seite
www.codecguide.com/.
Unser Tipp aus der Redaktion: Laden Sie sich bei
www.codecguide.com den K-Lite Mega Codec Pack herunter und installieren Sie
diesen mit der Option "lots of stuff". Ihr Rechner sollte dann in der Lage sein,
alle Filmdateien und Codecs abzuspielen. Alternativ dazu können Sie auch einfach den Musik- und Videoplayer
VLC herunterladen und installieren, der die allermeisten Codes ohnehin mitbringt.
Sollten Sie eine Videodatei nicht abspielen können oder lediglich den
Ton hören, kann das Tool
GSpot
helfen. Sie müssen lediglich die Videodatei (meist endet diese auf *.avi)
auf das Programmfenster ziehen ...

...und GSpot liest die relevanten Details aus der Datei aus und stellt Sie im Programmfenster dar. Mit diesen Informationen sollte eine Suche in Google weiter helfen.
Im Alltag der Videobearbeitung kommen die folgenden Tools recht häufig zum Einsatz. Alle liegen in einer Freewareversion vor - auch wenn diese, wie bei TMPGEnc, einige Einschränkungen mit sich bringt.
Auf diesen Seiten erhalten Sie eine Kurzeinführung in die Verwendung der gebräuchlichsten Programme, ohne dass hier in die Tiefen der Videobearbeitung eingestiegen wird. Für den Alltagsgebrauch und für die ersten wackeligen Schritte reicht es aber hoffentlich aus. Zu unterscheiden sind die Dateiendungen AVI - ein Container für Videoströme in allen möglichen Formaten (z.B. auch DivX oder XVid) - und MPEG oder MPG, das meist in den Versionen 1, 2 oder 4 vorliegt. MPG1 dürfte Plattformübergreifend am wenigsten Probleme bereiten - die meisten Player bringen die Codecs hierfür schon mit. MPG2 ist das Format für DVDs und digitale Fernsehsendungen - die Codecs sind in diesem Fall meist nur gegen Geld einsetzbar. Das neueste MPEG-Format ist MPG4, das z.B. bei NeroDigital und bei der neuesten Version von Apple Quicktime (*.mov) zum Einsatz kommt.