Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/video/videotools/handbrake/index.html, Stand 26. May. 2012
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Bei
Handbrake handelt es sich um ein leicht zu bedienendes Konvertierungsprogramm, das es erlaubt, populäre Videoformate in andere Videoformate umzuwandeln. Handbrake macht es besonders einfach, nicht kopiergeschütze Videos für das Betrachten auf Smartphones u.ä. Geräten aufzubereiten. Der Benutzer gibt einfach das gewünschte Zielformat und die gewünschte Auflösung (Bildgröße) ein; um technische Details muss er sich nicht kümmern, da Handbrake mit einer Reihe von Voreinstellungen für Videoformate und Ausgabegeräte arbeitet.
Handbrake gibt es für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X und Linux.
Nach dem Start des Programms sehen Sie diesen Bildschirm (Mac-Version):

In den Menüs am oberen Bildschirmrand können Sie die Quelle (Source) auswählen und den Konvertierungsvorgang starten, nachdem Sie die gewünschten Einstellungen vorgenommen haben. Etwas weiter unten wählen Sie den Zielordner (Destination) aus und legen das Ausgangsformat, den Video-Codec und die Dateigröße fest. Der Menü-Punkt "Toggle Presets" oben rechts macht die Einstellungsauswahl besonders einfach. Klicken Sie auf "Toggle Presets":

Rechts neben dem Programmfenster klappt ein kleines Zusatzfenster auf, in dem Sie mit einem Klick die gewünschten Einstellungen vornehmen können. Im obigen Beispiel soll die Quell-Datei so konvertiert werden, dass Sie auf einem iPhone oder einem iPod Touch abgespielt werden kann. Durch die Auswahl einer Voreinstellung wird sicher gestellt, dass sowohl der richtige Videocodec als auch das richtige Größenformat gewählt werden.
Häufig soll eine sehr große Video-Datei bei möglichst geringem Qualitätsverlust "geschrumpft" werden. Auch dafür bietet Handbrake die richtigen Werkzeuge.

Im obigen Beispiel soll das 4 MB große Ausgangsvideo auf die Hälfte der ursprünglichen Größe reduziert werden.
In den Menüs Audio und Subtitles können Sie Einstellungen für die Tonspuren und die Untertitel von DVDs vornehmen, also beispielsweise nur eine Tonspur auswählen und Untertitel abwählen, um Platz zu sparen.
Denken Sie daran, dass Sie bei Handbrake zwar alle Einstellungen schnell und unkompliziert vornehmen können, Sie aber dennoch eine ganze Weile auf das Ergebnis warten müssen. Videokonvertierung ist rechenintensiv und kann - je nach Rechnerleistung und Dateigröße des Usprungsmaterials - auch mal mehrere Stunden dauern. Dies gilt besonders dann, wenn Sie Handbrake mehrere Konvertierungsaufgaben auf einmal übergeben. Das Programm arbeitet die Videos dann im sogenannten Batch-Betrieb nacheinander ab.