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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/websites/4gestaltungsaspekte/begriffsklaerung.htm, Stand 26. Jul. 2014

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Begriffserklärung: Screendesign, Interface-Design,Sitedesign, Pagedesign

 

  Was versteht man unter Screendesign?  
 

Screendesign benennt die graphischen Merkmale der Oberfläche einer elektronischen Präsentation. Der Begriff beschreibt einen Arbeitsbereich, der sich mit den grafischen Merkmalen einer Benutzeroberfläche beschäftigt

Häufig wird dieser Begriff (fälschlicherweise) für alle Designaspekte einer Website verwendet.

 
  Was versteht man unter Interface-Design?  
 

Interfaces sind grafische Benutzerschnittstellen. Sie dienen der direkten Handhabung der Anwendung. Sie müssen infolge dessen so gestaltet sein, dass der Nutzer problemlos mit der Anwendung arbeiten kann.

Interface-Design umfasst die Entwicklung und technische Umsetzung einer Mensch-Computerschnittstelle unter Berücksichtigung der Funktionalität (also auch Struktur mit Verzweigungen), der Gestaltungsqualität und dem dramaturgischen Aufbau. 

Grundelemente:

  • Navigationshilfen (Links, Sitemaps, Inhaltsverzeichnisse, Index, Farben als Orientierungshilfe....)
  • anwenderbezogenes Design

Ergonomie: Drei wichtige Aspekte 

  • Plausibilität der Funktionsweisen
  • die intuitive Nachvollziehbarkeit einer Orientierungsstruktur
  • die schrittweise Konditionierung des Benutzers. 

Fünf Fragen bei der Erstellung eines Schrittes am Bildschirm: 
Werden die Benutzer wissen, welchen Effekt ihre Aktionen haben?
Werden die Benutzer das notwendige Element sehen? 
Werden die Benutzer glauben, dass es sich um das richtige Element handelt? 
Werden die Benutzer die Auswirkungen der Aktion  einschätzen können? 
Werden die Benutzer den nächsten Schritt erkennen?

http://aws-1.e-technik.uni-ulm.de/idesign/vorlesung/chapter5sls.html 16.9.2000 

 
  Beispiel einer grafischen Oberfläche:  
 

Oberfläche Photoshop

Die gesamte grafische Oberfläche eines Programms ist der Output. Die Information, die das System dem Benutzer gibt.

Möglicherweise gibt es auch noch Töne als Output, die die Aktionen kommentieren.

Über die Maus oder die Tastatur werden Informationen an das System gegeben, welche dann wiederum zu Aktionen des Systems führen.

Die grafische Oberfläche ist die Schnittstelle zwischen Input und Output. 

 
 

Was muss sich ein Interface-Designer (Webdesigner, Software-Designer...) in dieser Hinsicht überlegen?

"Donald A. Norman schlägt in seinem Buch "Psychology of Everyday Things" folgendes Modell für die Kommunikation zwischen Designer und Benutzer vor:

Kommunikation Designer-Benutzer

DerDesigner (die Designerin) links hat ein Modell im Kopf, anhand dessen er das System (etwa Software, Hardware, Dokumentation etc.) modelliert. Der Benutzer rechts kennt nicht das Modell des Designers, sondern nur das gelieferte System und muss anhand dessen ein eigenes Modell im Kopf aufbauen. Klar ist, dass bei einer solchen zweischrittigen Informationsübertragung an zwei Stellen Fehler auftreten können, d.h. es stellen sich zwei Fragen: 

1. Frage: Wie gut kann der Designer sein Modell in das System übertragen? und 

2. Frage: Wie gut kann der Benutzer das Systemmodell nachvollziehen? "

zitiert nach: http://aws-1.e-technik.uni-ulm.de/idesign/vorlesung/chapter2sls.html#TOC1-1-0-0-0-0-0 16.9.2000 

 
  Was versteht man unter Sitedesign?  
 

Die Gestaltung inhaltlich und ästhetisch guter Sites erfordert Kenntnisse in Graphik, Farbenlehre, Ästhetik, Applikationsdesign, Textgestaltung und Info-Managementkenntnisse. Auch Kenntnisse in den am Markt vertretenen Software-Typen (Textverarbeitung, Datenbank, Vektorgraphik, Bildbearbeitung  usw.) sind erforderlich. 

Die Aufgabe des Sitedesigners ist es, Komplexität zu reduzieren und Informationen zu verdichten, Ordnung und Übersicht zu schaffen.

Der Rezipient hat auf einer Website nicht nur die vorhergehende bzw. nachfolgende Seite als Bezugspunkte, sondern von jeder Stelle aus eine Vielzahl von Sprungmöglichkeiten. Der Web-Designer muss den Inhalt nicht wie in traditionellen Medien linear aufbereiten, sondern inhaltlich strukturieren (Infomanagement). 

Sitedesign-Elemente:

  • Entwicklung einer Informationsstruktur
  • Design und intendierter Benutzer, Corporate Identity, Site-Farben, Site-Schriften
  • Grundlegende Layout-Entscheidung
  • dazu gehören: Startseite, Grafik oder Textmenüs, Suchfunktionen 
 
  Was versteht man unter Pagedesign?  
 
  • Ausgewogenheit der Seite, Länge
  • Ausdruck mitplanen
  • Organisation der Textmengen
  • Verwendung von Bildern, Grafiken...
  • Tabellen fürs Seiten-Layout
  • Frames als Seiten-Layout
  • Visuelle Wahrnehmung und Seitenstruktur

Visuelle Wahrnehmung

 
  Grafikquelle:http://www.tu-chemnitz.de/docs/yale/contents.html 24.03.2001  

 

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Letzte Änderung: 04.01.2007