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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/websites/4gestaltungsaspekte/sprache.htm, Stand 27. Nov. 2014

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Websites und Sprachverwendung

 

  Internetseiten unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von traditionellen Medien. In Printmedien können Sachverhalte  sehr gründlich und quantitativ aufwändig dargeboten werden.

Dies ist im Web natürlich ebenfalls möglich, wenn auch die Tendenz eher dahin geht, entsprechend der Bewegungsgeschwindigkeit der Nutzer im Netz  kürzere Sätze zu verwenden als z.B. hypotaktische Strukturen (50% der Print-Textmasse)

  • Nachrichtenstil verwenden, konkrete Sprache
  • Satzbau verkürzen durch Einsatz des Doppelpunktes
  • Listen sind besser zu erfassen als Fließtexte
  • Folgerungen zuerst formulieren 
  • Auch aussagekräftige (Zwischen-) Überschriften (selbsterklärend) können die Informationsaufnahme erleichtern
  • Konventionen für Titelzeilen festlegen
  • Starke Strukturierung des Inhalts und  Auflistungen helfen beim Lesen
  • Zeichen pro Zeile: Wenn möglich nicht über 40 Zeichen. (In dieser Zeile sind bei einer 17'' Auflösung 47 Zeichen.)
  • Längere Texte in Spalten setzen. Gut ist, den Text einspaltig in die Mitte zu setzen. So bleibt rechts und links vom Text Platz für Hinweise, Links und Grafiken. 
 
  Auf der Ebene der Sprache können folgende Gesichtspunkte hilfreich sein:  
 
  • Vermeidung von Redundanzen, unverständlichen Abkürzungen.  
  • Durchgängige Verwendung von Begriffen. Gleiche Bezeichnung für gleiche Sachverhalte. Beispiel: Hat man sich auf den Begriff "Site" festgelegt, sollte man ihn auch immer verwenden. 
  • Zielgruppenspezifische Sprache (Fachjargon nur wenn notwendig).
  • Textmetaphern können dazu dienen, komplizierte Sachverhalte durch eine bildhafte Umschreibung zu veranschaulichen. Beispielsweise "Netz" für das WWW. Unterscheide Text- und Grafik-Metaphern.
  • In Fließtexten sollte man auf Hyperlinks verzichten, da der Leser dadurch in Unterbrechungssituationen kommt.
  • Klare Bezeichnungen für Links verwenden, damit der Benutzer vorher weiß, was ihn hinter dem Link erwartet.
 
 
Anstatt...
...könnte man sagen
  • Als Ergebnis der...
  • Wegen ...
  • Wegen des Auftretens von...
  • Weil ...
  • Diese Beobachtung führte zur
    Schlußfolgerung ...
  • Wir schließen, daß ...
  • Die notwendigen Vorbedingungen ...
  • Die Vorbedingungen ...
  • ... Ungelöster Widerspruch
  • Widerspruch
 
  Quelle der Tabelle:
http://www.uni-ulm.de/cebm/Publikationen/GutesAbstrakt
/hauptteil_gutesabstrakt.html#Prasentation
 

 

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Letzte Änderung: 04.01.2007