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Unterrichtsverlauf (6 Doppelstunden)


Kl. 5/6 UE: „Exilgeschichten – Aus der Not eine Bibel machen“
4. DS:
Wie mächtig ist unser Gott?

 

Bezug zur inhaltsbezogenen Teilkompetenz: Die SuS können

3.1.4 (2) Gottesvorstellungen in biblischen Texten (z.B. Erzählungen, Bildworte,...) zu menschlichen Fragen und Erfahrungen in Beziehung setzen

3.1.4 (4) den Glauben an Gott als Schöpfer mit einer gängigen naturwissenschaftlichen Erklärung der Weltentstehung vergleichen

3.1.6 (2) Ursprung und Bedeutung des Sonntags entfalten

3.1.7 (1) Ausprägungen religiöser Praxis im Judentum beschreiben (zum Beispiel ... Feste, Riten)

Ziele der Stunde: Die SuS können

  • den Schöpfungstext Gen 1 in Auszügen mit babylonischen Mythen vergleichen und zu den Fragen und Erfahrungen der babylonischen Exilanten in Beziehung setzen
  • die Bedeutung des Sabbats für die babylonischen Exilanten erläutern

 

Phase

Geplanter Unterrichtsverlauf

Medien

Didaktische Kommentare und Hinweise

Einstieg

LV: L liest Erzählung vor.

SV: SuS lesen im Wechsel Gen1.

Evtl. UG: Könnt ihr Samuel/könnt ihr Aaron verstehen?

Gibt es Feste anderer Religionen, an denen ihr gerne teilnehmen würdet?

M4.1

 

Wichtig: eine leicht verständliche Bibelübersetzung verwenden. 1

Erarbeitung

Wenn man die beiden Schöpfungsgedichte vergleicht, merkt man, was Aaron und den anderen Ältesten in ihrem Glauben besonders wichtig ist. Das wollen wir jetzt herausfinden.

PA: Bearbeitet zu zweit die rechte Spalte auf dem AB.

UG: Besprechung im Plenum

M4.2

Tippkärtchen

Falls SuS Hilfe benötigen, holen sie sich am Lehrerpult das entsprechende Tippkärtchen.

Vertiefung 1

UG: Auch heute noch ist dieser Schöpfungstext für Juden und Christen sehr wichtig, weil er ganz wesentliche Aussagen über Gott, den Menschen und die Welt macht.

Welche Aussagen haltet ihr für wichtig?

(L sammelt an der Tafel; Überschrift: Aussagen über Gott und Welt in Genesis 1 )

Alternative: SuS bearbeiten in PA das AB M4.3

Tafel

 

M4.3

(Zusatzaufgabe für schnelle SuS: Zeichne Samuel und Aaron in die Mitte.)

Puffer

UG: Für die Juden in der Fremde hat die Feier des Sabbats den Tempelbesuch ersetzt.

Welche Vorteile hatte die Sabbatfeier gegenüber dem früheren Tempeldienst?

(Sie konnte im kleinen (Familien-)Kreis weltweit praktiziert werden; sie hielt die Erinnerung an die jüdische Geschichte und Glaubensinhalte wach; ...)

Neben der Sabbatfeier wurden im Exil auch die Beschneidung und das Einhalten von bestimmten Speisegeboten für alle Juden Pflicht. Alle drei Bräuche waren den Babyloniern unbekannt. Überlegt euch, warum diese neuen Regeln und Rituale gerade im Exil wichtig wurden.

( Öffentliches Bekenntnis zum jüdischen Glauben und zur jüdischen Gemeinde; Wahrung der Identität).

ggf. Tafel

 

 

 

Was wollen wir bewahren?

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1   Um SuS nicht zu verwirren, sollte auf eine Übersetzung verzichtet werden, in der in V.14 der Begriff „Zeichen“ vorkommt.