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Problemstellung


Die Schülerinnen und Schüler lesen und vergleichen die beiden Texte(s. Anhang). Sie halten fest, welches Ereignis erzählt wird, und arbeiten die Ankündigung des Engels bzw. der Engel, seine bzw. ihre Aussagen über Jesus und die Reaktion Marias heraus.

Dann sollen sie versuchen, das Erarbeitete für ein Gespräch zwischen christlichen und muslimischen Jugendlichen anzuwenden. Sie verfassen einen Text, in dem ein junger Christ seinem islamischen Gesprächspartner, ausgehend von den Texten über die Engelsbotschaft an Maria, erläutert, was Christen und Muslime von ihren heiligen Schriften her verbindet und worin sich ihr Glaube unterscheidet.

Lukas 1,26 - 38

Sure 3,42 - 49

26 Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas gesandt namens Nazareth.
27 zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann namens Josef aus dem Haus David. Der Name der Jungfrau war Maria.
28 Und er trat bei ihr ein und sagte: „Sei gegrüßt, Begnadete, der Herr ist mit dir!“
29 Sie aber erschrak über das Wort und überlegte, was dieser Gruß bedeute.
30 Da sagte der Engel zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria! Denn Gnade hast du gefunden bei Gott. 31 Und siehe: du wirst empfangen im Mutterleib, wirst einen Sohn gebären und sollst seinen Namen ‚Jesus’ rufen.
32 Dieser wird ein Großer sein und ‚Sohn des Höchsten’ wird er genannt werden. Geben wird ihm der Herr, Gott, den Thron seines Vaters David.
33 König wird er sein über das Haus Jakob in die Ewigkeiten. Und seines Königtums wird kein Ende sein.
34 Maria aber sagte zu dem Engel: „Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?“
35 Der Engel antwortete und sagte zu ihr: „Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb auch wird, was geboren werden wird, ‚heilig’ genannt werden, ‚Sohn Gottes’“.
36 Siehe, Elisabet, deine Verwandte: auch sie hat einen Sohn empfangen in ihrem Alter. Und dies ist der sechste Monat für sie – die ‚Unfruchtbare’, wie man sie genannt wurde.
37 Denn nichts ist unmöglich von seiten Gottes – kein Ding.
38 Maria aber sagte: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn. Nach deinem Wort geschehe mir!
Da ging der Engel von ihr weg.

42 Als die Engel sagten: “O Maria, Gott hat dich auserwählt und rein gemacht, und er hat dich vor den Frauen der Weltbewohner auserwählt.
43 O Maria, sei deinem Herrn demütig ergeben, wirf dich nieder und verneige dich mit denen, die sich verneigen.“
[…]
45 Als die Engel sagten: „O Maria, Gott verkündet dir ein Wort von ihm, dessen Name Christus Jesus, der Sohn Marias, ist; er wird angesehen sein im Diesseits und Jenseits, und einer von denen, die in die Nähe (Gottes) zugelassen werden.
46 Er wird zu den Menschen sprechen in der Wiege und als Erwachsener und einer der Rechtschaffenen wird sein.“
47 Sie sagte: „Mein Herr, wie soll ich ein Kind bekommen, wo mich kein Mensch berührt hat?“ Er sprach: „So ist es. Gott schafft, was er will. Wenn er eine Sache beschlossen hat, sagt er zu ihr nur: Sei!, und sie ist.
48 Und er wird ihn lehren das Buch, die Weisheit, die Tora und das Evangelium. Und er wird ihn zu einem Gesandten an die Kinder Israels machen…“

(Koranstellen aus: Adel Theodor Khoury, Der Koran. © by Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh, in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München. Bibelstellen aus: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart.)

 

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