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Informationen zur Fortbildung

Standardbasierter und kompetenzorientierter und Unterricht im Fach Chemie in der Sekundarstufe I am Gymnasium

Auf der Grundlage von Unterrichtserfahrungen mit dem Bildungsplan wurden zu standardbasiertem und kompetenzorientiertem Unterricht regionale bzw. schulinterne Fortbildungen entwickelt, die landesweit angeboten werden. Dabei stehen Unterrichtsvorbereitung, Diagnostik und binnendifferenziertes Unterrichten in heterogenen Lerngruppen im Zentrum der auf die Unterrichtspraxis ausgerichteten Fortbildungen.

Konzeption der Fortbildung

Die Fortbildungskonzeption hat das Ziel, Chemielehrerinnen und –lehrern Impulse zu geben, ihren Unterricht kompetenzorientiert zu planen, durchzuführen und zu reflektieren. Dabei steht zunächst der Chemieunterricht für die Klassen 8-10 im Mittelpunkt. Die dort von den Schülerinnen und Schülern zu erreichenden Kompetenzen sind in den Bildungsstandards für das Fach Chemie zum Ende der Klasse 10 abgebildet. Im Weiteren basiert die Fortbildungskonzeption auf den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz, insbesondere zu den Kompetenzbereichen im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Die Module der Fortbildung ergeben sich aus den Themen, die als zentral zur Entwicklung eines kompetenzorientierten Chemieunterrichts angesehen werden:

  • kompetenzorientierte Unterrichtsplanung nach Bildungsstandards
  • Experimente im Chemieunterricht
  • Aufgaben im Chemieunterricht
  • Diagnose und Förderung im Chemieunterricht

Im einführenden Teil der Fortbildung sollen zunächst Merkmale des kompetenzorientierten Unterrichts transparent werden. Dazu dient ein Selbsteinschätzungsbogen „Unterrichte ich (schon) kompetenzorientiert?“, mit dem die Kolleginnen und Kollegen Bezüge zwischen dem Ziel der Fortbildung und ihrem eigenen Unterricht herstellen können. Auf diese Weise können sie später eigene Erfahrungen einbringen.
Nach einem Einführungsvortrag in die grundsätzliche Thematik des kompetenzorientierten Chemieunterrichts sollen an drei beispielhaft konzipierten Unterrichtseinheiten (je eines aus Klasse 8, 9 und 10) Merkmale des kompetenzorientierten Chemieunterrichts exemplarisch und vertieft analysiert und diskutiert werden.

Am Nachmittag erfolgt eine Einführung in die vier oben genannten zentralen Themen. Dabei soll das Modul Unterrichtsplanung allen Fortbildungsteilnehmer/innen angeboten werden. Zu den anderen drei Themen Aufgaben, Experimente und Diagnose erfolgt ein Input und anschließend eine differenzierte Vertiefung, die wahlweise angeboten wird und bei der sich beispielsweise die Fachschaft der Schule aufteilen kann.

Das Material wird so erarbeitet, dass eine Weiterführung in zukünftigen Fortbildungen ermöglicht wird.

Zielgruppe

Mitglieder der Fachschaft Chemie an der jeweiligen Schule bzw. bei regionalen Fortbildungen die Lehrkräfte, die das Fach Chemie unterrichten.

Veranstaltungsort

eine der beteiligten Schulen

Organisation

regionale Fortbildung

Dauer/ Umfang

ein ganzer Tag

Leitung

Fachberater/innen, regionale Multiplikator/innen

Programm

Das folgende Programm wurde von der ZPG Chemie als Vorschlag für die regionalen Fortbildungen erarbeitet:

09 00 Begrüßung / Einführung / Zielsetzung der Fortbildung / Organisatorisches
09 15 Fragebogen: „Unterrichte ich (schon) kompetenzorientiert?“
09 30   Vortrag: Merkmale kompetenzorientierten Chemieunterrichts
10 00 Gruppenarbeit an einer der drei exemplarischen Unterrichtseinheiten
11 30 Aussprache
12 00 Mittagspause
13 30 Einführung in die Module Experimente, Aufgaben, Diagnose
14 15 Übungsphase zu den Modulen (wahlweise)
15 15 Kaffeepause
15 30 Planung von Unterricht: Input
15 50 Übungsphase: Planung einer Unterrichtseinheit
17 00 Abschlussgespräch

 

Die Materialien der Fortbildungen werden auf dem Lehrerfortbildungsserver http://lehrerfortbildung-bw.de allen interessierten Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt. Sie haben so die Möglichkeit, vor und nach den Fortbildungen Anregungen, Übungen und Tutorials zu beziehen.