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Lösungsvorschlag [Material 19]

Die Parabel „Die drei Söhne" von Leo N. Tolstoi zeigt am Beispiel von drei Müttern und deren Söhnen, welche Erwartungen Eltern an ihre Kinder haben. Der Text wirft die Frage auf, welche Eigenschaften wahrhaft gute Söhne haben müssen.

Die Parabel wird von einem neutralen Erzähler, der das Geschehen überblickt, erzählt. Wertungen und Kommentare gibt es damit nicht. Zu Beginn (Z. 1 - 2) führt der Erzähler mit einem Erzählerbericht in die Situation ein. Anschließend (Z. 3 - 9) wird anhand seiner szenischen Beschreibung in wörtlicher Rede das Verhalten der Mütter dargestellt. Die folgende Handlung der Frauen wird als Erzählerbericht dargestellt (Z. 10 - 12). Erst als die Frauen ihre Söhne kommentieren, überwiegt wieder die wörtliche Rede und damit die szenische Darstellung.

Die Parabel endet mit der Bemerkung eines Mannes, der nachdenklich äußert, er sehe nur einen Sohn. Mit diesem Kommentar aus dem Mund einer handelnden Person will der Erzähler die Leser dazu auffordern, über die Bestimmungen und Erwartungen an einen „Sohn" nachzudenken und sich kritisch mit dem prahlerischen Verhalten der Eltern auseinanderzusetzen.

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