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Informationen zu den regionalen Fortbildungen

Standardbasierter und kompetenzorientierter Unterricht im Fach Deutsch in der Kursstufe am Gymnasium

Auf der Grundlage von Unterrichtserfahrungen mit dem Bildungsplan wurden zu kompetenzorientiertem und standardbasiertem Unterricht regionale bzw. schulinterne Fortbildungen entwickelt, die landesweit angeboten werden. Dabei stehen Unterrichtsvorbereitung, Diagnostik und binnendifferenziertes Unterrichten in heterogenen Lerngruppen im Zentrum der auf die Unterrichtspraxis ausgerichteten Fortbildungen.

Konzeption der Fortbildung
Der standardbasierte und kompetenzorientierte Deutschunterricht führt in der Kursstufe zur Befähigung, die Schwerpunktthemen bearbeiten zu können.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen auf der Grundlage der Fortbildung die Möglichkeit erhalten, eine eigene kompetenzorientierte Unterrichtsplanung für die Kursstufe zu entwickeln.
Im Vordergrund der Fortbildung soll die unterrichtspraktische Umsetzung der Prinzipien eines kompetenzorientierten Unterrichts stehen.

Zielgruppe
Mitglieder der Fachschaft Deutsch an der jeweiligen Schule bzw. bei regionalen Fortbildungen die Lehrkräfte, die das Fach Deutsch unterrichten.

Voraussetzung für die Teilnahme
Kenntnis der Schwerpunktthemen (Lektüre von Georg Büchner: Dantons Tod , Max Frisch: Homo faber , Peter Stamm: Agnes ).

Veranstaltungsort
[wird vom jeweiligen RP organisiert]

Organisation
[wird vom jeweiligen RP organisiert]

Dauer / Umfang
ein ganzer Tag und ein Halbtag

Leitung
[wird vom jeweiligen RP organisiert]


Programm

Ganztagesveranstaltung

Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die Förderung der Kompetenzen, die für das schriftliche und mündliche Abitur im Fach Deutsch notwendig sind.

Verlauf der Fortbildung

  1. Anknüpfen an die Fortbildung zum standardbasierten und kompetenzorientierten Unterrichten in der Sekundarstufe I
    Ziel ist es, Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Kompetenzerwerb in der Sekundarstufe I zu klären und den Nutzen der Lernstandsdiagnostik für die Planung der Kursstufe darzustellen.
    Erarbeitung des kumulativen Kompetenzaufbaus in der Kursstufe
    Mit Vorschlägen zum kumulativen Kompetenzaufbau, die sich an den Schwerpunktthemen orientieren, sollen Möglichkeiten des kompetenzorientierten Unterrichtens aufgezeigt werden.
  2. Schwerpunktsetzung durch Behandlung von Kurzprosa
    Um einen systematischen Kompetenzerwerb zu ermöglichen, muss der Zweijahresplan so gestaltet werden, dass Phasen der Binnendifferenzierung, Wiederholung, Vertiefung und Erweiterung den Unterricht bestimmen. Die Behandlung von Kurzprosa zu Beginn der Kursstufe legt dafür die Basis.
  3. Kompetenzaufbau und Themenfeldkonzeption
    Die Themenfeldkonzeption findet ihren Niederschlag in der Schwerpunktaufgabe Kontextualisierung. In der Fortbildung soll folgenden Fragen nachgegangen werden: Welche Kompetenzen müssen für die erfolgreiche Bearbeitung der Aufgabe erreicht werden? Wie können diese Kompetenzen im Verlauf der Kursstufe erworben und nachhaltig gesichert werden?
  4. Exemplarische Behandlung der Schwerpuntktthemen
    Über die im LS-Heft D-115 dargelegten Vorschläge zur Behandlung der Schwerpunktthemen hinaus werden exemplarisch Kompetenzen erarbeitet und unterrichtspraktische Hinweise und Materialien besprochen. Wichtig ist die Erarbeitung und Integration der Kompetenzen in einen Zweijahresplan.
  5. Der Essay – eine neue Aufsatzform im Abitur des allgemein bildenden Gymnasiums
    Im Mittelpunkt stehen Kriterien der Textsorte und Übungen zum Verfassen eigener Texte.

Die Materialien der Fortbildungen werden auf dem Lehrerfortbildungsserver (http://www.lehrerfortbildung-bw.de/....) allen interessierten Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt. Sie haben so die Möglichkeit, vor und nach den Fortbildungen Anregungen, Übungen und Tutorials zu beziehen.

Hinweise
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, die Pflichtlektüren mitzubringen.
Unterstützung für die Behandlung der Schwerpunktthemen im Unterricht finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der im Juli 2011 erschienenen Handreichung des Landesinstitutes für Schulentwicklung D-115.