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Informationen zu den regionalen Fortbildungen

Standardbasierter und kompetenzorientierter und Unterricht im Fach Latein in der Sekundarstufe I am Gymnasium

Auf der Grundlage von Unterrichtserfahrungen mit dem Bildungsplan wurden zu standardbasiertem und kompetenzorientiertem Unterricht regionale bzw. schulinterne Fortbildungen entwickelt, die landesweit angeboten werden. Im Rahmen dieser Fortbildungen werden auch Unterrichtsvorbereitung, Diagnostik und binnendifferenziertes Unterrichten in heterogenen Lerngruppen berücksichtigt.

Konzeption der Fortbildung

In vielen Fachschaften haben die Kolleginnen und Kollegen seit der Veröffentlichung des Bildungsplans 2004 an der Umsetzung der Bildungsstandards gearbeitet. Schulcurricula sind ein Schritt auf diesem Weg. Die Bildungsstandards eröffnen der pädagogischen Arbeit einen Weg, indem sie auf der einen Seite die Inhalte beschreiben, die Gegenstand des Lateinunterrichts sind, auf der anderen die Kompetenzen, welche die Schülerinnen und Schüler entwickeln sollen. Wer Unterricht plant, überlegt sich, welche Kompetenzen er fördern möchte und welche Inhalte dazu geeignet sind, und er bezieht ein, wie jeder einzelne Schüler und jede Schülerin nach ihren jeweiligen Voraussetzungen gefördert werden kann.

In der Fortbildung wird es darum gehen zu bestimmen, wie sich der Kompetenzgedanke für den Lateinunterricht ausprägt. Eine Besonderheit des Lateinunterrichts der Sekundarstufe I besteht darin, dass er nur dann als erfolgreich angesehen wird, wenn die Schüler das Übersetzen gelernt haben – die anderen Kompetenzen haben demgegenüber immer einen sekundären Rang.

Auf der Fortbildung wird ein Konzept vorgestellt, mit dem das unverzichtbare Ziel der Übersetzungsfähigkeit mit den anderen Kompetenzen in Einklang gebracht werden soll, die einen ausgewogenen und schülerzentrierten Lateinunterricht ausmachen: Die personale Kompetenz wird auf der Seite der Inhalte z.B. durch die Deutung mythologischer Geschichten gefördert; die Reflexion über Sprache besitzt einen eigenen Wert; ohne die im engeren Sinne fachlichen Kenntnisse in Morphologie und Syntax ist das Übersetzen nicht möglich.

Binnendifferenzierung ist schließlich die Methode, mit der sichergestellt werden kann, dass jeder Schüler und jede Schülerin diejenigen Kompetenzen weiterentwickelt, die er, bzw. sie besonders fördern sollte. Damit Binnendifferenzierung gelingen kann, bedarf es geeigneter Testverfahren, die den jeweiligen Förderbedarf ermitteln. Zu beiden Aufgaben eines zeitgemäßen Lateinunterrichts - der Gestaltung eines differenzierten Unterrichts und der Ermittlung des individuellen Förderbedarfs - bietet die Fortbildung konkrete Lösungen an ausgewählten Beispielen unterschiedlicher Lerngruppen an.

Zielgruppe

Mitglieder der Fachschaft Latein an der jeweiligen Schule bzw. bei regionalen Fortbildungen die Lehrkräfte, die das Fach Latein unterrichten.

Veranstaltungsort

eine der beteiligten Schulen

Organisation

regionale Fortbildung

Dauer/ Umfang

ein ganzer Tag

Leitung

Fachberater/innen, regionale Multiplikator/innen]

Programm

  • Einführung in den kompetenzorientierten Lateinunterricht

  • Vorstellung und Besprechung kompetenzorientierter Unterrichtseinheiten aus den Klassenstufen 5 bis 10

  • Möglichkeiten der Binnendifferenzierung und diagnostischer Verfahren

Die Materialien der Fortbildungen werden auf dem Lehrerfortbildungsserver (/....) allen interessierten Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt. Sie haben so die Möglichkeit, vor und nach den Fortbildungen Anregungen, Übungen und Tutorials zu beziehen.