Kognitive Aktivierung - Regeln
Unterrichtsinhalte im Überblick:
Die Schülerinnen und Schüler führen in der Einstiegsphase im Unterrichtsgespräch ein Gedankenexperiment durch, indem sie sich fragen, ob sie in einer Welt ohne Regeln leben möchten (M1.1). Ausgehend von ihrem moralischen Vorverständnis werden Gründe für ein Leben in einer Welt ohne Regeln gesichert. In der Erarbeitungsphase 1 stellen die Schülerinnen und Schüler diese Welt dar und notieren die Regeln, gegen die in dieser Welt verstoßen wird. Dabei wird der Begriff „Regeln“ vorläufig präzisiert. Die moralischen Intuitionen der Schülerinnen und Schüler werden in einer Erarbeitungsphase 2 mithilfe eines Videos (M1.2) abgeglichen mit der kontraktualistischen Argumentation für eine Notwendigkeit von Regeln im Anschluss an die Philosophie von Thomas Hobbes. Dabei werden erste begriffliche Unterscheidungen eingeführt: Folgen, Urteil, Begründung. In einer Problematisierungsphase reflektieren die Schülerinnen und Schüler darüber, ob man sich immer an Regeln halten muss (M1.3).