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Doppelstunde 9: UFB-Items 2.2, 2.3 und 2.4

Unterrichtsinhalte im Überblick:

In der 9. Doppelstunde erfolgt eine Einschätzung der Qualität der Hausaufgaben in Partnerarbeit im Rückgriff auf das Kriterienraster zur wissenschaftlichen Textwiedergabe. Die Erörterung eines Fallbeispiels (M9.1) im Gutachtenstil lädt daraufhin zu einer Wiederholung und Einschätzung der Bedeutung des von Aristoteles vorgeschlagenen eudämonistischen Systems in seiner Gesamtheit ein. In einem abschließenden Kreisgespräch formulieren die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von ihren vorläufigen Begriffsbestimmungen in der ersten Doppelstunde, persönliche Erkenntnisse in Bezug auf ihr Verständnis vom bzw. ihr Verhältnis zum Glück.

Berücksichtigung der Basisdimension „Konstruktive Unterstützung“:

UFB-Items und Positivindikatoren

Fachspezifische Exemplifizierung

Klassenklima (2.4): Die Schülerinnen und Schüler helfen und unterstützen sich gegenseitig.

Die Schülerinnen und Schüler geben sich anhand des Kriterienrasters für wissenschaftliche Textwiedergaben gegenseitig Feedback.

Individuelle Unterstützung im Lernprozess (2.2): Die Lehrkraft ermöglicht eine Differenzierung des Anspruchsniveaus.

Die wahlweise Benutzung der altgriechischen Begriffe im Gutachten-Text stellt eine anspruchsvollere Transferleistung dar.

Wertschätzung und Respekt (2.3): Die Lehrkraft zeigt Interesse für die Perspektiven und Meinungen der Schülerinnen und Schüler.

Im abschließenden Kreisgespräch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, anhand der Inhalte der Unterrichtsreihe ihre eigenen Glücksverständnisse zu artikulieren und gemeinsam zu reflektieren.

Materialien:

M9.1: Transferaufgabe

Fallbeispiel „Franz“

Franz ist 30 Jahre alt und geht derzeit keiner beruflichen Tätigkeit nach. Er trinkt täglich zwei Flaschen Wein, den er als Genussmittel betrachtet und der ihm nach eigener Auffassung dabei hilft, „abschalten“ zu können und nicht ständig tiefsinnig nachzugrübeln. Dasselbe gilt für seinen permanenten Fernsehkonsum.

Arbeitsanregung:

  • Was würde Aristoteles hierzu sagen? Verfassen Sie ein entsprechendes „Gutachten“ zum Fall Franz. Benutzen Sie dabei möglichst viele „Fachbegriffe“ der aristo­telischen Ethik. (Entscheiden Sie selbst, ob Sie die deutschen oder die altgriechischen Begriffe verwenden.)