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Au­to­pro­to­ly­se und pH-Wert Ver­dün­nungs­rei­he

Bil­dungs­plan­be­zug

In­halts­be­zo­ge­ne Kom­pe­ten­zen

3.3.2 Che­mi­sche Gleich­ge­wich­te

(14) die De­fi­ni­ti­on des pH-Werts nen­nen und den Zu­sam­men­hang zwi­schen pH-Wert und Au­to­pro­to­ly­se des Was­sers er­klä­ren

Pro­zess­be­zo­ge­ne Kom­pe­ten­zen

(4) che­mi­sche Phä­no­me­ne unter Ver­wen­dung der Fach­spra­che und ggf. mit­hil­fe von Mo­del­len und Dar­stel­lun­gen be­schrei­ben, ver­an­schau­li­chen oder er­klä­ren

(5) fach­lich kor­rekt und fol­ge­rich­tig ar­gu­men­tie­ren M Leit­idee Funk­tio­na­ler Zu­sam­men­hang

Ma­te­ri­al

  • 15 Be­cher­glä­ser 100 mL hohe Form
  • 1 Be­cher­glas 400 mL
  • 1 Be­cher­glas 2 L
  • 1 Kunst­stoffsprit­ze 20 mL evtl. Leucht­plat­ten

Che­mi­ka­li­en

  • Salz­säu­re-Maß­lö­sung c = 1,00 mol/L
  • Na­tron­lau­ge Maß­lö­sung c = 1,00 mol/L
  • Lei­tungs­was­ser
  • Uni­ver­sa­lin­di­ka­tor­lö­sung mit Farb­ver­gleich­s­ta­fel
Das Bild zeigt 15 in einer Reihe aufgestellte Bechergläser, deren Flüssigkeit verschiedene Farben aufweist. Der Farbverlauf beginnt auf der linken Seite mit einem kräftigen Rot, gefolgt von Rosa, Orange und Gelb. Weiter in der Mitte gehen die Farben in ein Hellgrün und Grün über. Danach wird die Flüssigkeit bläulicher, beginnend mit einem Hellblau, das sich schließlich in ein kräftigeres Blau und Dunkelblau verwandelt. Vor den Bechergläsern liegt eine leere Spritze.

K. Wiese (ZSL) [CC BY SA DE4]

Ein­füh­rung des Au­to­pro­to­ly­se-Gleich­ge­wichts des Was­sers - Va­ri­an­te -

Häu­fig wird im Un­ter­richt das Au­to­pro­to­ly­se-Gleich­ge­wicht des Was­sers ein­ge­führt, in dem ein­fach auf die (äu­ßerst ge­rin­ge) elek­tri­sche Leit­fä­hig­keit hoch rei­nen Was­sers ver­wie­sen wird und die Gleich­ge­wichts­kon­zen­tra­tio­nen der Oxo­ni­um-Ionen und der Hy­droxid-Ionen mit­ge­teilt wer­den. Erst da­nach ist ein ver­tief­tes Ver­ständ­nis des pH-Werts mög­lich. So wird erst durch den Zu­sam­men­hang der Stoff­men­gen­kon­zen­tra­tio­nen der Oxo­ni­um-Ionen und der Hy­droxid-Ionen ver­ständ­lich, wes­halb auch neu­tra­le und al­ka­li­sche Lö­sun­gen mit dem pH-Wert quan­ti­ta­tiv be­schrie­ben wer­den kön­nen.

Eine al­ter­na­ti­ve, pro­blem­ori­en­tier­te und ex­pe­ri­men­tell er­schließ­ba­re Va­ri­an­te wird hier zur Dis­kus­si­on ge­stellt. Dabei wird aus­ge­nutzt, dass der pH-Wert als Maß für die Stoff­men­gen­kon­zen­tra­ti­on der Oxo­ni­um-Ionen für wäss­ri­ge Lö­sun­gen sehr star­ker Säu­ren erst ein­mal auch ohne Kennt­nis der Au­to­pro­to­ly­se des Was­sers ein­ge­führt wer­den kann, da bei hin­rei­chend nied­ri­gen pH-Wer­ten das Au­to­pro­to­ly­se-Gleich­ge­wicht des Was­sers ver­nach­läs­sig­bar für die Stoff­men­gen­kon­zen­tra­ti­on der Oxo­ni­um-Ionen ist. Bei An­nä­he­rung an pH 7 ent­ste­hen dann Wi­der­sprü­che, die zu einer ko­gni­ti­ven Ak­ti­vie­rung füh­ren. Durch die Ver­dün­nungs­rei­he wird der lo­ga­rith­mi­sche Cha­rak­ter der pH-Skala „er­leb­bar“. Die­ser Un­ter­richts­gang ist so­wohl im Ba­sis­fach als auch im Leis­tungs­fach ein­setz­bar.

Me­tho­di­scher Gang:

1. Vor­wis­sen zum pH-Wert als Maß für die Oxo­ni­um-Ionen-Kon­zen­tra­ti­on in einer wäss­ri­gen Lö­sung wird wie­der­holt und der pH-Wert quan­ti­ta­tiv exakt ein­ge­führt

„Der pH-Wert ist der ne­ga­ti­ve Zeh­ner­lo­ga­rith­mus des Zah­len­werts der Stoff­men­gen­kon­zen­tra­ti­on der Oxo­ni­um-Ionen in wäss­ri­ger Lö­sung.“

Hier kann mit­tels pH-Mes­sung von Lö­sun­gen star­ker Säu­ren und mit­tels Uni­ver­sa­lin­di­ka­tor das Be­rech­nen eines pH-Wer­tes ein­ge­übt wer­den.

Bei­spiel: Salz­säu­re der Stoff­men­gen­kon­zen­tra­ti­on c(HCl) = 1 mol ∙ L-1

Da c 0 ( HCl ) = c eg ( H 3 O + ) = 10 0 mol ⋅ L 1 gilt : pH = 0 {Da ~ c _ 0 { { ( HCl ) = { c _ eg cdot ( { H 3 O ^ "+" } ) } } = { 10 ^ 0 cdot L ^ - 1 } } ~ gilt:~ { pH = 0 } }

Ver­such: Das be­rech­ne­te Er­geb­nis wird durch pH-Mes­sung über­prüft

2. Es wird eine Ver­dün­nungs­rei­he von Salz­säu­re durch­ge­führt (Leh­rer­de­mons­tra­ti­ons­ver­such)

15 Be­cher­glä­ser 120 mL hohe Form

BGl 1 ent­hält Salz­säu­re (c = 1 mol ∙ L-1) mit ei­ni­gen Trop­fen Uni­ver­sa­lin­di­ka­tor

BGl 2-15 ent­hal­ten je 90 mL Lei­tungs­was­ser mit ei­ni­gen Trop­fen Uni­ver­sa­lin­di­ka­tor Nun wer­den mit einer Sprit­ze be­gin­nend von BGl 1 je 10 mL in das nächs­te Be­cher­glas über­führt (bei zü­gi­gem Ein­sprit­zen ist kein Rüh­ren nötig), bis Glas Nr. 15

Was ist das Er­staun­li­che?

Einer (mög­lichst mit den Ler­nen­den) er­ar­bei­te­ten Hy­po­the­se zu­fol­ge müss­te der pH-Wert von Ver­dün­nungs­schritt zu Ver­dün­nungs­schritt je­weils um 1 stei­gen, da die Lö­sung je­weils um den Fak­tor 10 ver­dünnt wird. Dies er­gibt sich dar­aus, dass für c(H3O+) für jeden Ver­dün­nungs­schritt 1/10 des Vor­werts in die Be­rech­nungs­for­mel zum pH-Wert ein­ge­setzt wird.

Trotz wei­te­rer Ver­dün­nung sinkt aber of­fen­sicht­lich die Oxo­ni­um-Ionen-Kon­zen­tra­ti­on ab dem 7. Ver­dün­nungs­schritt nicht mehr (Hin­weis: Oft ist wegen der Puf­fer­wir­kung des Lei­tungs­was­sers schon ab dem 5.​Verdün­nungs­schritt keine pH-Wert-Än­de­rung mehr zu be­mer­ken – dies ist aber hin­nehm­bar).

Trotz wei­te­rer Ver­dün­nung sinkt aber of­fen­sicht­lich die Oxo­ni­um-Ionen-Kon­zen­tra­ti­on ab dem 7. Ver­dün­nungs­schritt nicht mehr (Hin­weis: Oft ist wegen der Puf­fer­wir­kung des Lei­tungs­was­sers schon ab dem 5.​Verdün­nungs­schritt keine pH-Wert-Än­de­rung mehr zu be­mer­ken – dies ist aber hin­nehm­bar).

H 2 O + H 2 O H 3 O + + OH H_2 O+H_2 O ⇌ H_3 O^{ "+" } +OH

Die Re­ak­ti­on wird als Säure-Base-Re­ak­ti­on ge­kenn­zeich­net (Was­ser­mo­le­kü­le als am­pho­te­re Teil­chen). Da das Phä­no­men bei pH=7 auf­tritt, liegt die Io­nen­kon­zen­tra­ti­on im Au­to­pro­to­ly­se-Gleich­ge­wicht

bei c(H3O+) = c(OH-) = 10-7 mol ∙ L-1

Da c(H2O) im Gleich­ge­wicht als na­he­zu un­ver­än­dert an­ge­se­hen wer­den kann, kann es in die Kon­stan­te K des MWG ein­ge­hen. es er­gibt sich das Io­nen­pro­dukt des Was­sers Kw

K w = c ( H 3 O + ) c ( OH - ) = 10 14 mol 2 L 2 oder pK w = pH + pOH = 14 nitalic{K_w = c( H_3 O^"+" ) cdot c( OH^"-" )= 10^-14 mol^2 cdot L^-2} newline oder nitalic{pK_w = pH+pOH =14}

Wei­ter­füh­rung und Über­prü­fungs­auf­ga­ben

  1. Be­rech­nen Sie die Stoff­men­gen­kon­zen­tra­ti­on der Hy­droxid-Ionen in Salz­säu­re der Kon­zen­tra­ti­on c = 1 mol∙L-1!
  2. Wie muss man ver­fah­ren, um in der Ver­dün­nungs­rei­he Lö­sun­gen mit pH-Wer­ten über 7 bis 14 zu er­rei­chen?

Ant­wort:

Als Hil­fe­stel­lung kann jetzt auf die Be­rech­nungs­for­mel zum Io­nen­pro­dukt des Was­sers ver­wie­sen wer­den. Eine Na­tron­lau­ge-Maß­lö­sung mit c(OH-) = 1 mol∙L-1 steht be­reit. Das Was­ser des Be­cher­gla­ses Nr. 15 durch Na­tron­lau­ge der Kon­zen­tra­ti­on c(OH-) = 1 mol∙L-1 er­set­zen, ei­ni­ge Trop­fen Uni­ver­sa­lin­di­ka­tor­lö­sung zu­ge­ben. Je 10 mL in das davor be­find­li­che Be­cher­glas über­füh­ren. (Hin­weis zur Pro­ble­ma­ti­sie­rung: Bitte erst bis Be­cher­glas Nr. 8 zu­rück ver­dün­nen - siehe Ab­bil­dung)

  1. Wel­chen Ef­fekt hat es, wenn man wei­ter bis zum Be­cher­glas Nr. 1 zu­rück ver­dünnt?

Eine Wei­ter­füh­rung des The­mas ist bis zur Be­rech­nung von pKB-Wer­ten aus pKs-Wer­ten der kor­re­spon­die­ren­den Säu­ren mög­lich.

Im­pul­se

Im­puls 1

Das Bild zeigt mehrere Bechergläser, die in einer Reihe aufgestellt sind, mit Flüssigkeiten in verschiedenen Farben. Links befindet sich ein Becherglas mit einer kräftig roten Flüssigkeit, daneben weitere Gläser mit grünlichen bis leicht bläulichen Farbtönen. Vor den Bechergläsern liegt eine große, leere Spritze. Rechts im Bild befindet sich eine Gedankenblase mit dem Text: Aus der Berechnungsformel für den pH-Wert ergibt sich für die Salzsäure-Maßlösung mit c(H₃O⁺) = 1mol/L pH = 0. Daraus müsste ich doch alle Lösungen mit pH bis 14 herstellen können

K. Wiese (ZSL) [CC BY SA DE4]

ph = -lg {c(H3O+)}

A Er­läu­tern Sie die Idee und be­schrei­ben Sie, wie die Lö­sun­gen ver­schie­de­ner pH-Werte bis 14 her­ge­stellt wer­den sol­len.

Ant­wort

Laut Be­rech­nungs­for­mel er­gibt sich bei Ver­dün­nung auf ein Zehn­tel der Aus­gangs­kon­zen­tra­ti­on eine Er­hö­hung des pH-Werts um 1. Ich fülle also in 14 Be­cher­glä­ser je 90 mL Was­ser und gebe aus Be­cher­glas Nr. 1 mit der Sprit­ze 10 mL der sau­ren Lö­sung ins nächs­te Be­cher­glas usw.

Das Bild zeigt 15 in einer Reihe aufgestellte Bechergläser mit Flüssigkeiten in verschiedenen Farben. Links befindet sich ein Becherglas mit roter Flüssigkeit. Die anderen Bechergläser enthalten Flüssigkeiten in verschiedenen Grüntönen, die zunehmend heller werden.

K. Wiese (ZSL) [CC BY SA DE4]

… na bitte – klappt doch! 🙂

Das Bild zeigt eine Reihe von acht Bechergläsern, die Flüssigkeiten in verschiedenen Farben enthalten. Der Farbverlauf beginnt links mit kräftigem Rot und geht über Rosa, Orange und Gelb bis hin zu hellen Grüntönen auf der rechten Seite. In das vierte Becherglas von links (mit einer gelblichen Flüssigkeit) wird gerade Flüssigkeit aus einer Spritze hinzugefügt

K. Wiese (ZSL) [CC BY SA DE4]

Im­puls 2

Das Bild zeigt eine Reihe von 15 Bechergläsern, die Flüssigkeiten in verschiedenen Farbtönen enthalten. Auf der linken Seite beginnen die Farben mit kräftigem Rot und Rosa, gehen dann in Orange und Gelb über, bis sie sich schließlich in verschiedene Grüntöne wandeln. Rechts im Bild liegt eine leere Spritze. Links oben befindet sich ein großes Fragezeichen. Rechts oben ist eine Gedankenblase mit dem Text: Hoppla: Das funktioniert nur am Anfang. Nach 14 Verdünnungsschritten: Hier stimmt doch etwas nicht!

K. Wiese (ZSL) [CC BY SA DE4]

A Be­schrei­ben Sie den Wi­der­spruch zwi­schen der Er­war­tung und der Be­ob­ach­tung.

Das Bild zeigt eine Reihe von zehn Bechergläsern, die Flüssigkeiten in verschiedenen Farben enthalten. Der Farbverlauf beginnt links mit kräftigem Rot und geht über Rosa, Orange und Gelb bis hin zu hellen Grüntönen auf der rechten Seite.

K. Wiese (ZSL) [CC BY SA DE4]

Etwa ab dem 7.​Verdün­nungs­schritt er­folgt keine Far­bän­de­rung der Lö­sun­gen mehr. Das ent­spricht pH = 7.

Fazit: Lö­sun­gen mit pH > 7 sind durch Ver­dün­nung sau­rer Lö­sun­gen nicht her­stell­bar.

Im­puls 3

Woher kom­men dann die Oxo­ni­um-Ionen, wenn nicht aus der Salz­säu­re?

Das Bild zeigt eine Reihe von sechs Bechergläsern, die Flüssigkeiten in verschiedenen Grüntönen bis hin zu Blau enthalten. Rechts oben im Bild ist eine Gedankenblase mit folgendem Text zu sehen:

„Aus der Berechnungsformel für das Ionenprodukt des Wassers ergibt sich für Natronlauge mit c(OH⁻) = 1 mol/L ein pH-Wert von 14. Dann habe ich eine Idee, wie ich Lösungen mit pH-Werten von 13, 12, 11, ... herstellen kann.“

Unterhalb der Bechergläser steht die chemische Formel:
pK_w = pH + pOH = 14

K. Wiese (ZSL) [CC BY SA DE4]

Aus der Be­rech­nungs­for­mel für das lo­nen­pro­dukt des Was­sers er­gibt sich für Na­tron­lau­ge mit c (OH-) = 1 mol/L ein pH-Wert von 14. Dann habe ich eine Idee, wie ich Lö­sun­gen mit pH-Wer­ten von 13, 12, 11, ... her­stel­len kann.

A Er­läu­tern Sie die Be­rech­nung und be­schrei­ben Sie, wie wäss­ri­ge Lö­sun­gen ver­schie­de­ner pH-Werte von 14 bis 7 her­ge­stellt wer­den kön­nen

Das Bild zeigt 15 in einer Reihe aufgestellte Bechergläser, deren Flüssigkeit verschiedene Farben aufweist. Der Farbverlauf beginnt auf der linken Seite mit einem kräftigen Rot, gefolgt von Rosa, Orange und Gelb. Weiter in der Mitte gehen die Farben in ein Hellgrün und Grün über. Danach wird die Flüssigkeit bläulicher, beginnend mit einem Hellblau, das sich schließlich in ein kräftigeres Blau und Dunkelblau verwandelt. Vor den Bechergläsern liegt eine leere Spritze.

K. Wiese (ZSL) [CC BY SA DE4]

Durch Rück­ver­dün­nen immer um den Fak­tor 10 wird die Kon­zen­tra­ti­on der Hy­droxid-Ionen ent­spre­chend ge­senkt. Damit steigt die Kon­zen­tra­ti­on der Oxo­ni­um-Ionen ent­spre­chend des Au­to­pro­to­ly­se-Gleich­ge­wichts des Was­sers. Der pH-Wert wird je­weils um 1 klei­ner.

Wei­te­re Im­pul­se

Er­klä­ren Sie fol­gen­de Sach­ver­hal­te

  1. Lö­sun­gen mit pH < 7 sind durch Ver­dün­nung al­ka­li­scher Lö­sun­gen nicht her­stell­bar.
  2. Ob­wohl der pH-Wert ein Maß für die Oxo­ni­um-Ionen-Kon­zen­tra­ti­on einer Lö­sung ist, kann man damit auch al­ka­li­sche Lö­sun­gen be­schrei­ben.

Au­to­pro­to­ly­se und pH-Wert Ver­dün­nungs­rei­he: Her­un­ter­la­den [pdf][376 KB]

Au­to­pro­to­ly­se und pH-Wert Ver­dün­nungs­rei­he: Her­un­ter­la­den [docx][5 MB]