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Um­gang mit Li­te­ra­tur

Umgang mit Literatur

Bild­quel­le: books-1149959_960_720.jpg by Free-Pho­tos [Pixabay Li­cence] via pixabay

In den Bil­dungs­stan­dards kommt dem do­mä­nen­spe­zi­fi­schen Kom­pe­tenz­be­reich „Sich mit Tex­ten und Me­di­en aus­ein­an­der­set­zen“ eine wich­ti­ge Rolle zu. Die Er­ar­bei­tung der not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf di­gi­ta­lem Weg ist mo­ti­va­ti­ons­för­dernd, hand­lungs- und pro­duk­ti­ons­ori­en­tiert und zeit­ge­mäß. Für die drei Gat­tun­gen Dra­ma­tik, Lyrik und Epik sind ex­em­pla­ri­sche Auf­ga­ben­stel­lun­gen er­stellt.

Im Be­reich der Lyrik ver­fas­sen Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf Basis einer vir­tu­el­len Reise ei­ge­ne Ge­dich­te, über wel­che eine emo­tio­na­le Ak­ti­vie­rung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­folgt. Auf die­ser Basis folgt eine erste An­nä­he­rung an die in­halt­li­che und sprach­li­che Ana­ly­se eines ly­ri­schen Tex­tes am Bei­spiel von Lud­wig Uh­lands „Die Ka­pel­le“. In einem letz­ten Schritt wer­den in der Lern­grup­pe die ein­gangs er­stell­ten Ge­dich­te noch­mals re­flek­tiert. Das zu­ge­hö­ri­ge Ar­beits­blatt fin­den Sie hier [docx] [32KB].

Eine Grup­pen­ar­beit [docx] [42KB] zu Stig Da­ger­mans „Ein Kind töten“ bil­det die Grund­la­ge für die Aus­ein­an­der­set­zung mit einem epi­schen Text. Über einen Aus­schnitt aus der Hör­fas­sung [mp3] [17,5MB] er­folgt eine erste Be­geg­nung mit dem Text. Die Fi­gu­ren wer­den mit­tels Ins­ta­gram­sto­ries cha­rak­te­ri­siert. Die Gat­tungs­merk­ma­le der Kurz­ge­schich­te wer­den über von Schü­le­rin­nen und Schü­lern zu er­stel­len­de Learnin­gApps er­ar­bei­tet, wäh­rend sich eine wei­te­re Grup­pe mit der vi­su­el­len und au­di­tiven Dar­stel­lung der in der Kurz­ge­schich­te trans­por­tier­ten Stim­mun­gen und Emo­tio­nen be­schäf­tigt. Ein pod­cast zu den zen­tra­len Be­grif­fen Zu­fall, Fü­gung, Schick­sal und De­ter­mi­nis­mus und dem Bezug zum Text wird von einer fünf­ten Grup­pe pro­du­ziert.

Ein wei­te­res Bei­spiel für einen kom­pe­tenz­ori­en­tier­ten Um­gang mit einem epi­schen Text bie­tet Franz Kaf­kas „Die Ver­wand­lung“ [docx] [25KB]. Der Schwer­punkt liegt hier bei der pro­duk­ti­ons­ori­en­tier­ten Ar­beit mit un­ter­schied­li­chen sprach­li­chen Sti­len. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sol­len über die Home­page „Paul News­man“ den Be­ginn der Er­zäh­lung in zwei ge­gen­sätz­li­chen Zei­tungs­ar­ti­keln um­ar­bei­ten. Da­durch er­ken­nen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Wir­kung von Spra­che.

Auf der Grund­la­ge eines im Vor­feld er­stell­ten Le­se­ta­ge­buchs zu E.T.A. Hoff­manns „Der Gold­ne Topf“, be­ge­ben sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf einen vir­tu­el­len Rund­gang  [docx] [16KB] durch die Stadt Dres­den und er­ken­nen daran die Par­al­le­li­tät von rea­ler und fik­tio­na­ler Welt. In einem wei­te­ren Schritt cha­rak­te­ri­sie­ren sie An­sel­mus an den als real und fik­tiv iden­ti­fi­zier­ten Orten und er­ken­nen daran die in­ne­re Zer­ris­sen­heit des Prot­ago­nis­ten.

Aus­ge­hend von einem Ar­beits­auf­trag [docx] [41KB], der sich auf die Schluss­sze­ne des „Faust. Der Tra­gö­die ers­ter Teil“ be­zieht, wird die Ent­wick­lung einer dra­ma­ti­schen Figur am Bei­spiel Gret­chens ver­deut­licht. Nach der kol­la­bo­ra­ti­ven Ar­beit am Text mit der App Syn­c­s­pace, er­folgt eine pro­duk­ti­ons­ori­en­tier­te Phase, in der Gret­chens und Fausts Sicht­wei­sen in Form von Le­ser­brief und Video ge­gen­über­ge­stellt wer­den.

 

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