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Ver­glei­chen

In Ge­mein­schafts­kun­de geht es immer wie­der darum, zwei Po­si­tio­nen mit­ein­an­der zu ver­glei­chen. Dies be­deu­tet in der Regel, dass man sich mit Tex­ten aus­ein­an­der­setzt. Meis­tens sind es zwei Texte, die ent­lang eines Pro­blems be­ar­bei­tet wer­den. Das kann ganz kon­kret eine Fra­ge­stel­lung sein (z.B. soll es eine Grund­si­che­rung für alle geben?), aber auch be­deu­ten, sich mit dar­ge­stell­ten Po­si­tio­nen zu einem Pro­blem aus­ein­an­der zu set­zen (Grund­si­che­rung). Das be­deu­tet, dass man zu­erst her­aus­fin­den muss, worum es in den Tex­ten geht und dann die je­wei­li­gen Po­si­tio­nen ver­glei­chen. Dabei ist es wich­tig, beim Fest­le­gen der Ver­gleichs­kri­te­ri­en diese auch zu nen­nen und dann die Ge­mein­sam­kei­ten und Un­ter­schie­de her­aus­zu­ar­bei­ten.

Im Prin­zip han­delt es sich beim Ver­glei­chen um zwei­ma­li­ges Her­aus­ar­bei­ten und einem Ver­gleich der bei­den In­hal­te. Fol­gen­de Schrit­te kön­nen hier­bei hilf­reich sein:

Schritt 1

Ein­lei­tung: Ba­sis­satz mit Titel, Autor/Au­to­rin, Er­schei­nungs­ort und -jahr und worum es in den je­wei­li­gen Tex­ten geht. Hier soll­ten auch schon die Ver­gleichs­kri­te­ri­en ge­nannt wer­den.

Schritt 2

Ge­mein­sam­kei­ten der bei­den Au­to­ren/Au­to­rin­nen mit Text­be­le­gen an­füh­ren: Was haben die bei­den Au­to­ren und Au­to­rin­nen ge­mein­sam? Worin sind sie sich einig? Hier­bei muss man das ent­spre­chen­de Ver­gleichs­kri­te­ri­um be­nen­nen. Die Aus­sa­gen müs­sen mit Zei­len­an­ga­ben be­legt wer­den.

Schritt 3

Un­ter­schie­de mit Text­be­le­gen an­füh­ren und die Ver­gleichs­kri­te­ri­en be­nen­nen. Dabei kann es sein, dass die bei­den Au­to­ren und Au­to­rin­nen nicht immer zu den­sel­ben Kri­te­ri­en Po­si­ti­on be­zie­hen. Des­halb ist es wich­tig, zu­erst die Kri­te­ri­en zu nen­nen, bei denen die bei­den Au­to­ren und Au­to­rin­nen wi­der­sprüch­li­che Po­si­tio­nen be­zie­hen. Auch hier gilt: in­di­rek­te Rede oder Ori­gi­nal­zi­ta­te immer mit Zei­len­an­ga­be in Klam­mer.

Schritt 4

Fazit mit Ge­wich­tung: An die­ser Stel­le er­folgt keine Wie­der­ho­lung des be­reits ge­schrie­be­nen, son­dern der Fokus liegt, wor­auf die je­wei­li­gen Au­to­ren und Au­to­rin­nen ihren Schwer­punkt set­zen und sich dem­entspre­chend zu­sätz­lich zu den un­ter­schied­li­chen Po­si­tio­nen von­ein­an­der ab­gren­zen. Das ent­spricht dem "ge­wich­tend" ge­gen­über­stel­len in der Ope­ra­to­ren­be­schrei­bung sowie "in ein Er­geb­nis for­mu­lie­ren".

Hin­weis zu Schritt 2 und 3

Selbst­ver­ständ­lich kann man auch mit den Un­ter­schie­den be­gin­nen und dann erst die Ge­mein­sam­kei­ten her­aus­stel­len.

Schritt 2 und Schritt 3 kön­nen auch mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den, indem die Po­si­tio­nen und Ar­gu­men­te der bei­den Au­to­ren und Au­to­rin­nen di­rekt ge­gen­über­ge­stellt und nicht nach­ein­an­der be­ar­bei­tet wer­den.

sprach­li­che Mit­tel des Ver­gleichs

Un­ter­schie­de

Wäh­rend A ...., ... B; A ..., B hin­ge­gen ....; A ..., wo­hin­ge­gen B ... An­ders als A ... B...; Im Ge­gen­satz zu A ... B …; A ..., B aber ....; A ..., B je­doch ...; A ... .B ... nicht, son­dern...; A ... .B ... nicht, viel­mehr ...

Ge­mein­sam­kei­ten

Ge­mein­sam­kei­ten: So­wohl A als auch B ....; Genau wie A ... B ....; Ähn­lich wie A ..., B...; Weder A noch B ....; A ... . Auch B...

Um­set­zung aus­ge­wähl­ter Ope­ra­to­ren für SuS: Her­un­ter­la­den [docx][788 KB]

Um­set­zung aus­ge­wähl­ter Ope­ra­to­ren für SuS: Her­un­ter­la­den [pdf][814 KB]

Wei­ter zu Er­ör­te­rung