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Musik: Im­pro­vi­sa­ti­on

Schrei­be dein ei­ge­nes Mu­sik­stück
Der Jazz­mu­si­ker Yaron Her­man (*1981 in Tel Aviv, Is­ra­el) nutzt die Ma­the­ma­tik zur Im­pro­vi­sa­ti­on von Mu­sik­stü­cken. Er nennt dies Real Time Com­po­si­ti­on. Spe­zi­el­le No­ten­kom­bi­na­tio­nen sind für ihn die Bau­stei­ne, die er beim Im­pro­vi­sie­ren nutzt.

Im­pro­vi­sa­ti­on mit zwei Tönen
Nimm die zwei Töne c und e. Es gibt zwei Mög­lich­kei­ten, sie so mit­ein­an­der zu kom­bi­nie­ren, ohne dass einer dop­pelt auf­tritt: ce und ec . Dies sind die Bau­stei­ne für ein Mu­sik­stück. Schrei­be dein Mu­sik­stück, indem du in jedes Feld einen der bei­den Bau­stei­ne setzt.

Bausteine

 

Im­pro­vi­sa­ti­on mit drei Tönen
Wähle als Töne c, e und f.

Drei Töne

 

Kom­bi­na­ti­on – Im­pro­vi­sa­ti­on – Lö­sung

Lösung

 

Er­wei­te­rung

  1. Das Zu­falls­ex­pe­ri­ment kann mit einem Baum­dia­gramm ver­an­schau­licht wer­den, die Wahr­schein­lich­keit der Er­geb­nis­se kann er­mit­telt wer­den.
  2. Die Zahl n der Mu­sik­no­ten kann be­lie­big er­höht wer­den.
  3. Wie­der­ho­lun­gen kön­nen er­laubt sein (mit Zu­rück­le­gen), z. B. ccefe bei einem 5-stu­fi­gen Zu­falls­ex­pe­ri­ment.
  4. Die Häu­fig­keits­ver­tei­lung der Bau­stei­ne ein­zel­ner Mu­sik­stü­cke kann in einem Dia­gramm dar­ge­stellt wer­den.
  5. Der Un­ter­schied zwi­schen den Be­grif­fen Häu­fig­keit und Wahr­schein­lich­keit kann the­ma­ti­siert wer­den. Ein Zu­falls­ex­pe­ri­ment mit n Stu­fen kann für n durch An­ein­an­der­rei­hen aller Mu­sik­stü­cke der Klas­se si­mu­liert wer­den.

 

 

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