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Qua­li­täts-Kon­trast

All­ge­mei­nes

Unter Farb­qua­li­tät ver­steht man den Rein­heits- oder Sät­ti­gungs­grad von Far­ben.

Wer­den reine, ge­sät­tig­te gegen ge­trüb­te Far­ben ge­stellt sieht man einen Qua­li­täts­kon­trast. Teil­wei­se wird er auch Sät­ti­gungs­kon­trast ge­nannt. Die Trü­bung der rei­nen Far­ben, also die Ver­min­de­rung ihrer In­ten­si­tät wird er­reicht durch das Mi­schen mit:

  • Schwarz
  • Weiß
  • Grau
  • der ent­spre­chen­den Kom­ple­men­tär­far­be

Wir­kung und An­wen­dung


Durch die Trü­bung ver­lie­ren die Far­ben Leucht­kraft und wer­den da­durch:

  • trü­ber
  • stump­fer
  • ver­grau­ter
  • und je nach Mi­schungs­part­ner
    • küh­ler oder wär­mer
    • hel­ler oder dunk­ler

 

Die Wir­kung ob in­ten­siv oder stumpf ist na­tür­lich re­la­tiv. D.h. sie ist ab­hän­gig vom Um­feld. Ein ge­bro­che­ner dun­kel­gel­ber Farb­ton wird neben einem dunk­len ge­trüb­ten Rot­braun immer noch leuch­tend aus­se­hen.

 

 

Das selbe ge­bro­che­ne Dun­kel­gelb auf einem leuch­ten­den Neon­grün oder auf einer wei­ßen Flä­che wird als trüb emp­fun­den.

Mischt man reine Far­ben mit Weiß aus, er­hält man Pas­tell­tö­ne. Diese wir­ken hel­ler und käl­ter als die Aus­gangs­far­be.

Bricht man Far­ben mit Schwarz, ver­lie­ren diese an far­bi­gem Aus­druck und ihrer Hel­lig­keit. Schwarz ver­leiht den Far­ben eine düs­te­re, fahle Note.

Man­che Far­ben, wie z.B. Gelb, wan­deln sich unter Bei­mi­schung von Schwar­zan­tei­len in an­de­re Farb­tö­ne. Des­halb soll­te man Schwarz zum Mi­schen nur sehr be­wusst ver­wen­den.

Durch das Ne­ben­ein­an­der von rei­nen und ge­trüb­ten Far­ben kann man beim Qua­li­täts­kon­trast die Farb­in­ten­si­tät wir­kungs­voll un­ter­strei­chen.