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2.2. Individuelle Unterstützung im Lernprozess

Die Lehrkraft unterstützt die Schülerinnen und Schüler individuell in ihrem Lernprozess.

Besonders in Phase 4 des Unterrichts – Vertiefung, Übungsphase, Anwendung oder Transfer – ist es wichtig, dass die Lehrperson alle Arbeitsgruppen im Blick hat und individuelle Hilfestellung anbietet. Ihre Hilfestellungen sollten konkret und detailliert sein, damit die Schülerinnen und Schüler genau wissen, was sie bereits gut gemacht haben und in welchen Bereichen sie noch nachbessern können. Gerade für zögerliche Kinder kann es wichtig sein, sie zu Beginn oder während der Weiterarbeit zu ermutigen. Die adaptive Hilfestellung bezieht sich oft darauf, dass weitere Textstellen geschwärzt werden können und wie zentrale Begriffe herausgefiltert werden. Die Lehrkraft fordert die Kinder auf, ihre Arbeit zu überprüfen und zu präzisieren sowie gemeinsam in den Austausch zu gehen und die Wichtigkeit der Wörter zu diskutieren.

Beispiele:

„Ihr wisst nicht, wie ihr beginnen sollt? Schaut euch den Text an. Gibt es ein Wort, dass ganz sicher kein Schlüsselwort ist und geschwärzt werden kann? – Prima! Gibt es ein zweites? ….“

„Ihr habt schon viele Wörter geschwärzt, aber ich denke, ihr könnt noch mehr schwärzen. Schaut euch diese Wortgruppe an. Wenn ihr nur ein einziges Wort davon stehen lassen könntet, welches wäre das?“

„Ihr könnt euch nicht einigen, ob dieses Wort geschwärzt werden soll? Deckt es mit einem Stück Papier ab und prüft dann, ob der Text noch entschlüsselbar ist.“

Das Feedback der Lehrkraft ist in der Erarbeitungsphase von zentraler Bedeutung, um die vertiefte Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand zu ermöglichen und die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken anzuregen.

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