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Eti­ket­te und Ma­nie­ren: — Job

Der Vi­si­ten­kar­ten-Knig­ge
Die lei­di­ge Frage, wann Sie am bes­ten Ihre Vi­si­ten­kar­te Über­rei­chen, lasst sich schnell be­ant­wor­ten: zu Be­ginn einer ge­schäft­li­chen Be­geg­nung. Dass es sich dabei um eine ta­del­los sau­be­re Karte han­delt, soll­te selbst­ver­ständ­lich sein. Und: bei in­ter­na­tio­na­len Tref­fen stets die fremd­spra­chi­ge Seite nach oben dre­hen.

Be­grü­ßungs­re­geln für Busi­ness-Damen
Bei einem Mee­ting er­hebt sich neu­er­dings auch
die eman­zi­pier­te Dame zur Be­grü­ßung. Sie be­fin­det sich somit auf glei­cher Au­gen­hö­he mit ihrem Ge­gen­über. Aber ste­hen Sie recht­zei­tig auf – so ver­mei­den Sie den Ein­druck von Hast oder gar Un­ter­wür­fig­keit.

Wie grüße ich mei­nen Chef?
Oh weh – Ihr Chef hat Ihren Grus nicht er­wi­dert.
Schau­en Sie zu­erst genau hin: War Ihr Chef in Ge­dan­ken oder in einem Ge­spräch? Hat er Ihre Geste re­gis­triert? Fra­gen Sie ihn in einer ru­hi­gen Mi­nu­te, wel­ches Ver­hal­ten er sich von Ihnen wünscht.

Das Be­wer­bungs­ge­spräch
Beim Vor­stel­lungs­ge­spräch gilt immer noch: Män­ner tra­gen Anzug, Frau­en Kos­tüm. Be­wah­ren Sie in den ers­ten Ar­beits­ta­gen den glei­chen Stil. Erst wenn Sie si­cher sind, wie Ihre neuen Kol­le­gen am Ar­beits­platz er­schei­nen, kön­nen Sie sich zu mehr In­di­vi­dua­li­tät
in­spi­rie­ren las­sen. Aus­ge­nom­men sind na­tür­lich
Künst­ler­be­ru­fe.

Das Kurz­arm-Hemd
Schlech­te Nach­richt für Män­ner: So warm es auch im Som­mer sein soll­te – ein Kurz­arm-Hemd hat nichts im Of­fice ver­lo­ren! Es ge­hört nur in die Frei­zeit und wird nie­mals, wirk­lich nie­mals mit einer Kra­wat­te kom­bi­niert.

Der gute Chef
Er nimmt sich Zeit fur seine Mit­ar­bei­ter, setzt Prio­ri­tä­ten. Wäh­rend Sie bei ihm sit­zen, führt er keine Dau­er­te­le­fo­na­te oder lasst sich ab­len­ken. Das wirkt auf den An­we­sen­den stets de­gra­die­rend.
Thema Pünkt­lich­keit
So schwer es Ihnen fal­len mag – Pünkt­lich­keit ist
die Höf­lich­keit der Kö­ni­ge; sonst ver­geu­den Sie
die Zeit Ihrer Mit­men­schen. Be­son­ders zu wich­ti­gen Mee­tings oder Ter­mi­nen ist Pünkt­lich­keit ein Muss.

Die pas­sen­den Schu­he nach 18 Uhr
Für Her­ren gilt immer noch die ge­pflo­ge­ne Regel: „No brown in town after six“. Damit ist ge­meint, dass der Herr, soll­te er nach Dienst­schluss (also nach 18 Uhr) noch einen Abend­ter­min haben, be­reits am Mor­gen ein Schuh­paar in ge­deck­te­ren Far­ben, wie bei­spiels­wei­se Schwarz, wählt.

 

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Quel­le: Focus 2/2007
http://​www.​focus.​de/​kul­tur/​leben/​mo­der­nes-​leben-​eti­ket­te-​und-​ma­nie­ren_​aid_​224880.​html