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Ver­ant­wort­lich­kei­ten der an der Fort­bil­dungs­pla­nung Be­tei­lig­ten

Ab­schnitt II. der „Leit­li­ni­en“ re­gelt die ent­spre­chen­den Ver­ant­wort­lich­kei­ten und Pflich­ten der an der Fort­bil­dungs­pla­nung Be­tei­lig­ten.

  • Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um ist zu­stän­dig für alle stra­te­gi­schen Ent­schei­dun­gen des Leh­rer­fort­bil­dungs­be­reichs, zu denen u.a. auch die Fest­le­gung von jähr­li­chen Leh­rer­fort- und Wei­ter­bil­dungs­schwer­punk­ten ge­hö­ren, sowie für Fra­gen der Res­sour­cen­bud­ge­tie­rung. "Die Fest­le­gung der Schwer­punk­te ist für alle Ebe­nen ver­bind­lich; sie er­öff­net aus­drück­lich die Mög­lich­keit der Fort­bil­dungs­in­itia­ti­ven der ein­zel­nen Schu­le."

  • Die Lan­des­aka­de­mie hat in die­sem Kon­text als Schwer­punkt­auf­ga­be die be­ruf­li­chen Fort- und Wei­ter­bil­dung von päd­ago­gi­schem Per­so­nal im fach­li­chen Zu­stän­dig­keits­be­reich des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums und die Kon­zept­ent­wick­lung, die sie u.a. durch Kon­zept­ge­stal­tung und Mul­ti­pli­ka­to­ren­schu­lung er­füllt. Sie wird dabei durch eine sys­te­ma­ti­sche und pro­jekt­be­zo­ge­ne Mit­ar­beit der Staat­li­chen Se­mi­na­re für Di­dak­tik und Leh­rer­bil­dung un­ter­stützt.

  • Die un­te­ren und obe­ren Schul­auf­sichts­be­hör­den (RP und SSÄ) haben in ihren je­wei­li­gen Zu­stän­dig­keits­be­rei­chen die Auf­ga­be, ein be­darfs­ori­en­tier­tes Fort- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bot zu ge­währ­leis­ten. Kon­kret wird diese Auf­ga­be wahr­ge­nom­men durch
    • Be­ra­tung der Schu­le bei der Fort­bil­dungs­pla­nung
    • Sich­tung der ein­ge­hen­den Be­darfs­mel­dun­gen der Schu­len
    • Or­ga­ni­sa­ti­on von Ver­an­stal­tun­gen
    • Ge­win­nung und Ein­satz­steue­rung des er­for­der­li­chen Fort­bil­dungs- und Be­ra­tungs­per­so­nals
    • Be­wirt­schaf­tung der zu­ge­wie­se­nen Fort­bil­dungs­mit­tel

Für die Or­ga­ni­sa­ti­on ihrer An­ge­bo­te kön­nen sie auch die Kom­pe­ten­zen der Staat­li­chen Se­mi­na­re für Di­dak­tik und Leh­rer­bil­dung im je­wei­li­gen Zu­stän­dig­keits­be­reich ein­be­zie­hen.

Zu­stän­dig für die Fort­bil­dung und Per­so­nal­ent­wick­lung an der Schu­le ist die Schul­lei­tung.

(Leit­li­ni­en zur Fort­bil­dung und Per­so­nal­ent­wick­lung an Schu­len in Baden-Würt­tem­berg, II. Abs.4)

  • Die wich­tigs­ten Auf­ga­ben der Schul­lei­tung bei der Fort­bil­dungs­pla­nung lie­gen in der Ver­ant­wor­tung für die In­iti­ie­rung und Durch­füh­rung der Fort­bil­dungs­pla­nung, für die Klä­rung von schul­ent­wick­lungs­be­zo­ge­nen Qua­li­fi­zie­rungs­an­for­de­run­gen und für die För­de­rung der Lehr­kräf­te im Rah­men einer schul­be­zo­ge­nen und schul­über­grei­fen­den Per­so­nal­ent­wick­lung. Einen ge­naue­re Be­schrei­bung die­ser Auf­ga­ben fin­det sich unter (s. Ver­ant­wor­tung der Schul­lei­tung für die Fort­bil­dungs­pla­nung)
  • Die Lehr­kräf­te „sind ver­pflich­tet, ihre be­rufs­spe­zi­fi­schen Kom­pe­ten­zen zu er­hal­ten und ste­tig wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Sie wir­ken bei der Um­set­zung des schu­li­schen Fort­bil­dungs­plans aktiv mit, indem sie nach Maß­ga­be des je­wei­li­gen Fort­bil­dungs­plans ge­eig­ne­te Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te aus­wäh­len.“ („Leit­li­ni­en“, IV. Abs. 3)
    Diese Ver­pflich­tung be­tont, dass Leh­rer­fort- und Wei­ter­bil­dung sich über das ganze Be­rufs­le­ben er­streckt (s. hier­zu In­hal­te der „Leit­li­ni­en“). Dabei kommt den Lehr­kräf­ten be­reits bei der Er­stel­lung des schu­li­schen Fort­bil­dungs­plans eine ent­schei­den­de Rolle zu, in­so­fern sie in ge­eig­ne­ten Grup­pie­run­gen Qua­li­fi­zie­rungs­an­for­de­run­gen er­mit­teln – die in den Fort­bil­dungs­plan einer Schu­le mün­den -  und da­durch zur Ent­wick­lung be­darfs­ori­en­tier­ter Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen bei­tra­gen (s. hier­zu  Fort­bil­dungs­pla­nung an Schu­len).